LEADER-PRESSEARCHIV

Neu gestalteter Dorfplatz wurde offiziell eingeweiht


Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Hofstetten der neu gestaltete Dorfplatz mit Skulpturenbrunnen seiner Bestimmung übegeben. Nachdem rechtzeitig zum Ende des Festgottesdienstes der letzte Regenschauer abgezogen war, segneten der Hilpolsteiner Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner und der evangelische Pfarrer Bernhard Nikitka Platz und Brunnen

Gerner erinnerte daran, dass das Wasser Ursprung allen Lebens sei und forderte Achtung vor der Schöpfung. Sein Kollege Nikitka wünschte sich mehr Menschen, die Umwelt und Ressourcen nicht nur nützen, sondern auch schützen.

Im Festzelt bedankte sich der Vorsitzende der Heimat- und Naturfreunde Hofstetten, Helmut Engerling, bei allen Förderern des Projekts. Anschließend ließ er in einem kurzen Rückblick die Entwicklung des Platzes Revue passieren. So handelte es sich vor zirka 60 Jahren um einen unbefestigten Platz mit einem Brunnentrog zur Wasserversorgung für das ganze Dorf. Mit der Gebietsreform 1972 wurde der Platz schließlich befestigt und dann 1997 im Rahmen der Flurbereinigung noch einmal umgestaltet. Die Pläne für die aktuelle Neugestaltung des Platzes arbeitete der Hofstettener Architekt und Hilpolsteiner Ehrenbürger Paul Korinski aus; die Bauleitung übernahm Konrad Huber. In der Brunnenskulptur finden sich als Stilelemente der fränische Spitzgiebel und das Mühlrad wieder. Der Platz soll auch als Ausgangspunkt oder Rastplatz für den Mühlenwanderweg entlang der in unmittelbarer Nähe vorbeifließenden Roth dienen.

Landrat Hebert Eckstein sagte in seinem Grußwort "in Hofstetten, das geht was" und ermunterte die Neubürger des Baugebietes "Im Grund" sich noch stärker ins Dorfleben einzubringen. Auch der Hilpoltsteiner Bürgereister Markus Mahl würdigte das ehrenamtliche Engagement im Ortsteil und zeigte sich erfreut, dass die Bürger ihren Lebensraum planen und gestalten. Bernhard Böckeler, Vorsitzender des Vereins ErLebenswelt Roth, hob die Wichtigkeit des Projekts für Dorfentwicklung und Tourismus hervor. Dadurch sei es leicht gefallen, sich für die finanzielle Förderung aus dem Leader-Programm der Europäischen Union einzusetzen. Mit einem gemütlichen Zusammensein klang der Abend dann aus.

Quelle: Roth-Hilpolsteiner Volkszeitung



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