KLIMASCHUTZKONZEPT


Was ist ein integriertes Klimaschutzkonzept?

Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) ist Bestandteil der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) und somit ein auf Bundesebene gefördertes Instrument. Es dient als Planungshilfe und Entscheidungsgrundlage für Kommunen zur nachhaltigen Minderung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Klimaschutzkonzepte umfassen alle klimarelevanten Bereiche wie Flächenmanagement, Straßenbeleuchtung, kommunale Liegenschaften und Beschaffungswesen, private Haushalte sowie die Bereiche Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHDI), Mobilität, Abwasser und Abfall.


Das Klimaschutzkonzept im Landkreis Roth

Die Erstellung des Kommunalen Energieentwicklungskonzepts (KEEK) und dessen spätere Erweiterung zum integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) erfolgte von 2011 bis 2013 durch das Institut für Energietechnik (IfE) GmbH der Hochschule Amberg-Weiden.
 
Grundlage bildet eine Energie- und CO2-Emissions-Bilanz im Ist-Zustand. In dieser wurden der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß des Landkreises ermittelt und analysiert.
Im nächsten Schritt wurden Einsparpotentiale bzgl. der Energieeffizienzsteigerung bzw. der Energieeinsparung in den einzelnen Verbrauchergruppen (private Haushalte, Kommunal, GHDI, Verkehr) betrachtet.
Daraufhin erfolgte die Bestimmung der Ausbaupotenziale der verschiedenen Formen der Erneuerbaren Energien.
Den Abschluss des IKSK bildet ein Maßnahmenkatalog, der als Leitfaden für die weiteren Aktivitäten im Klimaschutz dienen soll.

Bei der Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts wurde die Öffentlichkeit mit einbezogen. Zwei Gremien - der Expertenkreis ENERGIE sowie das EnergieFORUM - wurden gegründet, um mit neuen Ideen und Vorschlägen das Konzept zu ergänzen und zu begleiten.

Ziel ist die Einsparung von ca. 30 % bis 2030 in allen Verbrauchergruppen (private Haushalte, kommunale Liegenschaften, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, Industrie/Landwirtschaft). Der Verkehr mit einer Endenergie von 1.342.680 MWh/a (Stand 2010) hat den größten Endenergiebedarf, die kommunalen Liegenschaften mit 21.016 MWh/a Endenergie elektrisch (Stand 2010) den kleinsten.

Gefördert über die Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Projektabwickler ist das Forschungszentrum Jülich.

 

Hier finden Sie das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) des Landkreises Roth.



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generiert am 25.05.2017 22:13:10 ­