„Sie sind wichtig“

Landrat Ben Schwarz ehrt Mitarbeiter für 25 und 40 Jahre Treue
Stand: 15.04.2026

Sie sind „nur“ sechs von fast 600 und doch „ganz wichtige Teile eines großen Gemeinschaftsprojekts“. Entsprechend wichtig war es Landrat Ben Schwarz, den Dienstjubilaren des Landratsamtes Zeit und Wertschätzung entgegenzubringen sowie Danke zu sagen.

„Das sind immer schöne Termine für mich“, gab Schwarz zu. Während auf den Hausfluren meist wenig Zeit bleibe, böte das traditionelle gemeinsame Essen gute Gelegenheiten zum Austausch. „Manche kennen sich nur vom Sehen.“ Andere waren zur gleichen Zeit im gleichen Sachgebiet eingesetzt, wurden danach aber wieder „getrennt“ – umso größer da die Wiedersehensfreude.

Für Gesprächsstoff sorgte auch der ein oder andere Werdegang. „Wer kann sich heute schon noch an das Schreibbüro erinnern?“, in dem unter anderem Frau Riedl kurzzeitig nach der Ausbildung tätig war. Die Rotherin wurde als Teil eines Trios für 40 Jahre geehrt. Frau Riedl hatte schon ihre Ausbildung im Amt absolviert. Später zog es sie dann in die Verwaltungsgemeinschaft Kemnath und zum Bezirk Oberfranken, ehe sie 2013 zurückkehrte und jetzt für die Standesamtsaufsicht verantwortlich ist.

Auch Frau Schießer wurde nach ihrer Ausbildung vom Landkreis übernommen. Mehr als 25 ihrer 40 Dienstjahre hat sie im Verkehrswesen zugebracht, wo es ihr „immer noch gefällt“, wie sie verriet. Mit Frau Strobel konnte Landrat Ben Schwarz „eine halbe Burgherrin“ auszeichnen, wie er anerkennend meinte. Die gelernte Verwaltungsangestellte ist nämlich für den Zweckverband Burg Abenberg im Einsatz.

Mit Abenberg „verbandelt“ ist auch Frau Meier. 25 Jahre hat sie die Klöppelschule verantwortet, ist aber vor Kurzem in den Ruhestand gegangen. Sie war kurzfristig verhindert. Frau Bartels (verhindert) wurde gleichfalls für ein Vierteljahrhundert beim Landkreis geehrt. Nach Stationen im sozialen und Gesundheitsbereich ist sie nun im Verkehrswesen tätig. Wie Herr Aumüller gratulierte ihr Ben Schwarz eigentlich für 26 Jahre – beide konnten bei der vorausgegangenen Feierstunde nicht dabei sein. „Aber so haben Sie wenigstens was zu erzählen“, kommentierte er augenzwinkernd. Aumüller hat es über Nürnberg, Rosenheim und Eichstätt Ende 2022 ans Landratsamt Roth verschlagen.

Frau Beck begann ihre LRA-Karriere in der Betreuungsstelle, seit langer Zeit arbeitet sie im Allgemeinen Sozialdienst. Eine Tätigkeit, der der Landrat höchsten Respekt entgegenbringt, treffen die Mitarbeiter dabei doch auf Grenzsituationen, Stichworte Trennung, Scheidung, Kindswohlgefährdung. „Da braucht es viel Fingerspitzengefühl.“

Den Kreisjugendring könnte man durchaus als berufliches Schicksal von Herr Geier bezeichnen, den viele nur als Balu kennen. Sein Zivildienst dort animierte ihn zu einer (zweiten) Ausbildung zum Erzieher, als solcher wurde er 2001 dann eingestellt. „Einen Zugang zu Jugendlichen zu finden, wie du ihn hast, ist eine Gabe“, lobte Ben Schwarz.

Seinen Glückwünschen schlossen sich Frau Bimüller aus der Personalabteilung und Herr Stöckl für den Personalrat an. Sie werden sich auch darum kümmern, dass Herr Kerl (Verbraucherschutz/25 Jahre) und Frau Dürschner, die im Jobcenter tätig ist und der Behörde seit 40 Jahren die Treue hält, ihre Urkunden und Geschenke bekommen. Beide waren bei der Ehrung verhindert.

Presseanfragen

Anschrift

Weinbergweg 1
91154 Roth