

Demenzwoche mit Rekordprogramm
Landkreis beteiligt sich an bayernweiter Aktion – Los geht es mit einer Filmvorführung am Dienstag
Stand: 12.09.2026
„Das habe ich vergessen.“ „Das weiß ich nicht mehr.“ Oft beginnt mit diesen Worten ein herausfordernder Weg. Demenz. Um die Krankheit, aber auch den Umgang mit ihr und Hilfsangebote geht es bei der Bayerischen Demenzwoche. Die findet auch im Landkreis statt. Mit so vielen Veranstaltungen wie nie zuvor.
Angesprochen fühlen sollen sich nicht nur Betroffene und Angehörige, sondern ausdrücklich alle. „Je mehr Menschen gut informiert sind, desto besser für unsere Gesellschaft“, betont Carmen Fuhrmann, die für das Landratsamt die Termine zusammengetragen und teils selbst organisiert hat.
Das Programm vom 15. September bis zum 8. Oktober bietet wieder eine bunte Mischung von Filmnachmittagen über Vorträge bis zu Bastelangeboten, Selbstfürsorge zum Kaffeekränzchen oder Tipps zum Brandschutz. Zum einen richten sich Veranstaltungen und Aktionen an Erkrankte - etwa gemeinsames Singen oder eine Museumsführung, die die Krankheit berücksichtigt -, zum anderen ist das Ziel, Angehörige, Freunde und Bekannte zu informieren. Dafür öffnen sowohl der landkreiseigene Pflegestützpunkt als auch die Musterwohnung Tabea mehrmals ihre Pforten.
Landrat Ben Schwarz ermuntert zur Teilnahme. „Demenz ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit“, sagt er. „Ich lade Sie ein. Informieren Sie sich, tauschen Sie sich aus. Und lassen Sie Hilfe zu, als Erkrankter wie als Angehörige(r).“
