INFOS ZUM JUGENDSCHUTZ

Allgemeine Informationen zum Jugendschutz


Heute versteht man Jugendschutz mehr als Anwalt der nachwachsenden Generation, der ihre Interessen gegenüber den politisch Verantwortlichen, gegenüber VeranstalterInnen, Gewerbetreibenden, Erziehungs- und Bildungsinstanzen, aber auch gegenüber Städte- und VerkehrsplanerInnen vertritt.

Es wird also weniger behütet und beschützt, sondern es wird von den Rechten (siehe auch UN-Kinderrechtskonvention) der Kinder und Jugendlichen ausgegangen und dafür gesorgt, dass diesen Rechten Rechnung getragen wird.

Rechtliche Grundlage für die Arbeit sind neben der UN-Kinderrechtskonvention und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) folgende Gesetze:

  • Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JuSchG)
  • Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (JArbSchG)
     

Aufgabengebiete im Bereich des Jugendschutzes:

  • Gesetzlicher Jugendschutz
    Hierzu gehören Indizierungsanträge an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, gegebenenfalls Anzeigen gegen Gewerbetreibende oder Veranstalter, Zusammenarbeit mit den Jugendschutzsachbearbeitern der Polizeireviere und den mitarbeitern in den Ordnungsämtern der Gemeinden.
  • Erzieherischer Jugendschutz nach § 14 SGV III.
    Dieser Bereich umfasst zum Beispiel die Durchführung von Elternabenden in Kindergärten oder Schulen, Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zu den Gefährdungsbereichen, Informationen und Hilfestellungen für Kinder und Jugendliche, Multiplikatorenfortbildung

 



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generiert am 16.09.2019 14:46:57 ­