UNTERHALT
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Unterhaltsvorschuss nach Unterhaltsvorschussgesetz

Für Kinder, deren unterhaltspflichtige Elternteile nicht zahlen wollen oder können, besteht die Möglichkeit, Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz zu beantragen.

Anspruchsvoraussetzungen:

Ein Kind hat Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen, wenn es

a) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,

b) in häuslicher Gemeinschaft mit einem seiner Elternteile lebt, der

  • ledig, verwitwet oder geschieden ist oder

  • von seinem Ehegatten infolge eines Ehezerwürfnisses dauernd getrennt lebend ist oder

  • der Ehegatte voraussichtlich wenigstens sechs Monate in einer Anstalt untergebracht ist,

c) nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt von dem anderen Elternteil erhält oder

d) keine oder keine ausreichenden Waisenbezüge erhält, wenn dieser oder ein Stiefelternteil gestorben ist.

Dies gilt auch für ausländische Kinder, wenn sie oder ein allein erziehender Elternteil im Besitz einer Aufenthaltsberechtigung oder Aufenthaltserlaubnis sind.

Für Kinder ab 12 Jahren müssen weitere Anspruchsvoraussetzungen geprüft werden (z. B. SGB II-Bezug, Ausbildungsvergütung).

 

Höhe der Unterhaltsvorschussleistungen

Die Unterhaltsleistung richtet sich nach dem maßgeblichen Mindestunterhalt sowie nach der betreffenden Altersgruppe. Hiervon wird der Betrag des Erstkindergeldes abgezogen, wenn der allein erziehende Elternteil Anspruch auf volles Kindergeld hat.

Für die Unterhaltsvorschussleistung (Mindestunterhalt minus Kindergeld) ergeben sich danach ab 01.01.2018 folgende Beträge:
 

Unterhaltsvorschussleistung

Kinder unter 6 Jahren                         160,00 €

Kinder von 6 bis unter 12 Jahren         212,00 €

Kinder von 12 bis unter 18 Jahren       282,00 €

 

Beendigung der Unterhaltsvorschussleistungen


  • Sind die Anspruchsvoraussetzungen nur für den Teil eines Monats erfüllt, wird die Unterhaltsleistung anteilig gezahlt.

  • Liegen die Anspruchsvoraussetzungen bereits in der Zeit vor der Antragstellung vor, kann die Unterhaltsleistung auch rückwirkend, längstens jedoch für den letzten Monat vor dem Monat der Antragstellung gezahlt werden, wenn es nicht an zumutbaren Bemühungen des Berechtigten gefehlt hat, den unterhaltspflichtigen Elternteil zu Unterhaltszahlungen zu veranlassen.

>> Antrag auf Unterhaltsvorschuss direkt herunterladen.

Es ergeben sich folgende Zuständigkeiten (Telefondurchwahl):

A - D     Barbara Böhm-Zwick (-1229)

E - Ha    Brigitte Sippenauer (-1359)

He - K    Ursula Billinski (-1229)

L - O      Andrea Burgdorf (-1362)

P - Z      Maria Assenbaum (-1229)

Sie erreichen uns unter folgender

Mailadresse: uvg@landratsamt-roth.de
Telefonnummer: 09171 / 81-1229
Fax-Nr.:             09171 / 81-971229

Aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Unterhaltsvorschussanträge wird um vorherige Terminvereinbarung zur Antragsabgabe gebeten.



©Landratsamt Roth 2019
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