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EINGLIEDERUNGSHILFE

Legasthenie - Dyskalkulie


Eine therapeutische Förderung der Lese-/Rechtschreibstörung bzw. Rechenstörung ist über das Jugendamt möglich.

Nach § 35 a Kinder- und Jugendhilfegesetz ist eine therapeutische Förderung bei Lese-/Rechtschreibstörung bzw. bei Rechenstörung über die Jugendhilfe möglich. Grundsätzlich ist als Erstes eine gutachterliche Stellungnahme von Seiten der Schulpsychologie, nach mehrmonatigem, vergeblichen Bemühen von schulischer Seite, ein zu holen, bevor weitere Gutachten benötigt werden. Voraussetzung hierfür ist ein axiales, medizinisches Gutachten, das die Kriterien für das Jugendamt deutlich erkennbar zusammenfasst (z. B. IQ-Test, PR- oder T-Werte), und somit statistische Größen des förderfähigen Bedarfs abbildet.

Außerdem muss im Vorfeld die Schule informiert worden sein und ihrerseits geeignete Maßnahmen anbieten, wie sie von Seiten des Kultusministeriums angeführt werden.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, bewertet das Jugendamt seinerseits die statistischen Daten und prüft die Förderfähigkeit des Antrags.
 



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generiert am 16.09.2019 14:09:34 ­