Artikel zum Thema

Elektro-Autos


Inhalt

1) Vorteile von E-Autos
2) Fahrzeugtypen
3) Lademöglichkeiten
4) Ladesäulenverordnung

 

1) Vorteile von E-Autos

Vor- und Nachteile. Die gibt es überall, auch bei den Elektroautos. Neben den Nachteilen, wie die aktuell noch zu geringe Reichweite oder die hohen Anschaffungskosten der E-Autos, gibt es auch zahlreiche Vorteile:

  • keine Produktion umweltschädlicher Abgase
  • Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen
  • Minderung von Smog und Lärmbelastung
  • weniger wartungsintensive Elektromotoren
  • niedrigere KFZ-Steuern
  • niedrige Wartungskosten
  • enormer Fahrspaß durch viel Leistung (hoher Wirkungsgrad)
     

2) Fahrzeugtypen

Die Elektromobilität umfasst alle Fahrzeuge, die von einem Elektromotor angetrieben werden und die ihre Energie überwiegend aus dem Stromnetz beziehen.

Im Sinne des Elektromobilitätsgesetztes (EmoG) der Bundesregierung wird zwischen mehreren Typen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen unterschieden. So zählen dazu rein elektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV), das (von außen) am Stromnetz aufladbare Hybridfahrzeug (PHEV) und das Brennstoffzellenfahrzeug.

 

Das rein elektrisch betriebene Fahrzeug (BEV)

Ein Battery Electric Vehicle (BEV) ist ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit Batterie. Das Fahrzeug wird von mindestens einem Elektromotor angetrieben und speichert die zu seiner Fortbewegung nötige Energie in einer Traktionsbatterie.

Der Energiespeicher ist von außerhalb des Fahrzeuges wieder aufladbar. Die Antriebsenergie wird also in Form von elektrischer Energie zugeführt.

 

Am Stromnetz aufladbares Hybridfahrzeug (PHEV)

Das Hybrid Electric Vehicle (HEV), oder auch Hybridelektrofahrzeug, vereint die konventionellen mit den elektrischen Antriebs- und Energiesystemen. Beide Systeme sollen sich im Idealfall ergänzen. Werden die Akkus von einer von außerhalb des Fahrzeuges befindlichen Energiequelle geladen, so spricht man von einem Plug-in-Hybrid (PHEV). Dabei gibt es verschiedene Stufen der Hybridisierung.  

 

Brennstoffzellenfahrzeug

Das Brennstoffzellenfahrzeug besitzt einen Antrieb, dessen Energiewandler ausschließlich aus den Brennstoffzellen und mindestens aus einer elektrischen Antriebsmaschine besteht. Die benötigte elektrische Energie wird so aus Wasserstoff oder Methanol durch die Brennstoffzelle erzeugt.

 

Eine Probefahrt mit dem Elektroauto können Sie bei Ihrem E-Auto-Händler vor Ort vereinbaren. Die Händler für Elektroautos finden Sie hier im Geoportal.

 

3) Lademöglichkeiten

Die Lademöglichkeiten lassen sich in private, öffentliche und halb-öffentliche unterteilen.

Wer ein Elektroauto besitzt, lädt normalerweise sein Auto auch zu Hause in der eigenen Garage oder dem Stellplatz auf. Üblicherweise werden Wand-Ladestationen (Wallbox) genutzt, die von einem Elektrofachmann angebracht werden müssen.

Bei längeren Strecken kann allerdings nicht auf das Laden an halb-öffentlichen oder öffentlichen Stromtankstellen verzichtet werden. Hierbei handelt es sich oft um Ladesäulen mit unterschiedlichen Steckertypen und Ladeleistung. Halb-öffentliche Ladestellen gibt es z.B. in Parkhäusern, Einkaufszentren oder Gastronomiebetrieben. Die Ladestelle befindet sich auf privatem Grund, ist aber (zeitlich begrenzt) für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Lademöglichkeiten im Landkreis Roth finden Sie hier.

 

4) Ladesäulenverordnung

Verschiedene Autos, verschiedene Ladeanschlüsse. Damit sich dies ändert, ist die Bundesregierung dabei, eine Ladesäulenverordnung ins Leben zu rufen.
Diese soll klare, verbindliche Regelungen zu den Steckerstandards beinhalten. Als Steckerstandard wird der Typ2-Ladestecker präferiert. Außerdem werden durch die Verordnung die technische Sicherheit der Anlagen sowie eine Kontrolle der Vorgaben sichergestellt.

Den ausführlichen Entwurf der Verordnung finden sie hier.

 



Weitere Informationen und Material zum Thema finden Sie auf der rechten Navigationsleiste.


« zurück
Link zu contentXXL
©Landratsamt Roth 2019
generiert am 23.10.2019 22:25:35 ­