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Energiespartipps in der Winterzeit - Artikel 5

Damit nichts schlecht wird, müssen Kühlschränke und Gefriertruhen rund um die Uhr laufen – somit gehören sie mit zu den größten Stromfressern im Haushalt.

Beim Kühlschrank sollte darauf geachtet werden, diesen nur so lange wie nötig zu öffnen. Denn je länger man darin sucht, desto mehr Energie geht verloren. Tipp: Je voller der Kühlschrank ist, desto größer ist die Speichermasse der gekühlten Speisen und desto weniger Energie verliert der Kühlschrank beim Öffnen der Türe. Außerdem reicht eine Kühltemperatur von 7 °C völlig aus. Jedes Grad kühler benötigt rund 6 % mehr an Strom.

Denken Sie auch an den kostenlosen Kühlschrank „kalte Außenluft“. Lebensmittel können in den Wintermonaten auf Terrasse und Balkon gekühlt werden bzw. abgekühlt werden, anstatt diese warm in den Kühlschrank zu stellen. Abkühlen warmer oder gar heißer Lebensmittel im Kühlschrank benötigt unnötig Energie und verursacht damit auch unnötig hohe Kosten.

 

Mythos: Die Eisschicht im Gefrierfach stört nicht!

Im Hinblick auf eine möglichst stromsparende Betriebsweise einer Tiefkühltruhe oder eines Gefrierschranks „stört“ eine Eisschicht sehr wohl. Schon 5 Millimeter Eis um die Kühlstäbe bzw. Kühlflächen lässt den Stromverbrauch um ca. 30 Prozent steigen. Bei einem Zentimeter steigt der Stromverbrauch sogar um ca. 50 Prozent. Völlig unnötige Mehrkosten, die hierdurch anfallen.

Die typische Eisschicht entsteht zum einen aus der Feuchtigkeit, die die gelagerten Lebensmittel abgeben und zum anderen dringt warme, feuchte Raumluft beim regelmäßigen Öffnen ein, welche sich beim Abkühlen als Eis niederschlägt. Zwar bauen einige Hersteller deshalb sogenannte „No-Frost-Techniken“ in den Kühlschrank ein – die brauchen aber an sich schon wieder viel Strom. Achten Sie deshalb auf eine eisfreie Lagerung und sparen damit bares Geld.

Darüber hinaus gilt eine Kühltemperatur von minus 18 Grad Celsius als völlig ausreichend.

Die Spülmaschine ist ebenfalls ein fester Bestandteil in deutschen Küchen. Hier kann bei richtigem Verhalten Energie und zugleich Wasser gespart werden. Stark verschmutztes Geschirr muss nicht unter laufenden heißem Wasser vorgespült werden. Dies verbraucht nur zusätzlich Heizenergie und Wasser. Besser ist die Verwendung eines Maschinenprogramms für stark verschmutztes Geschirr.

Für eine möglichst energieeffiziente und damit kostensparende Betriebsweise ist wichtig, dass der Geschirrspüler immer mit voller Beladung betrieben wird.

Ein Tipp zum Schluss: Falls Sie die Möglichkeit haben die Spülmaschine an die Warmwasser-Versorgung des Gebäudes anzuschließen sparen sie bares Geld durch geringeren Stromverbrauch. Das Warmwasser über die Zentralheizung zu erzeugen ist in der Regel wesentlich kostengünstiger als das Wasser mit Stromheizung in der Spülmaschine aufzuheizen.

Lassen Sie sich beraten, kommen Sie zur ENA-Roth ins Landratsamt Roth. Von den Beratern erfahren Sie Hintergründe und viele Tipps wie Sie ggf. Verbräuche maßgeblich senken können.

 



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