LEADER-PRESSEARCHIV

Eisenhammer wird noch attraktiver


Einst standen an dieser Stelle Pferde. Künftig werden im ehemaligen Stall des Eckersmühlener „Eisenhammers“ der Mensch und seine (Heimat-) Geschichte im Mittelpunkt stehen. Nachdem der Landkreis in den vergangenen Monaten rund 400 000 Euro in die Sanierung von Gebäude und Umfeld investiert hat, wurde am Freitag, 26. September, die erste Landkreis-Sonderausstellung eröffnet. Der Titel: „Hopfen, Draht, Lametta – Eisenbahn und Industrialisierung im Landkreis Roth“.

Einweihung EisenhammerMit der Eröffnung der neuen Ausstellungsräume auf einer Fläche von 140 Quadratmetern können die „Zeitreisen“ in die Heimatgeschichte um wissenswerte Aspekte ergänzt werden. Platz und Gelegenheit bieten die neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Pferdestall, dessen Grundsteinlegung auf das Jahr 1870 zurückgeht. „Wir brauchen eine Museumslandschaft, die ständig weiter entwickelt werden muss, wenn wir bei Kindern und Erwachsenen, Einheimischen wie Fremden, die Neugier auf Heimatgeschichte wecken wollen,“ macht  Landrat Eckstein deutlich.

Barrierefrei gestaltet
Rund 400. 000 Euro kostete das Gesamtprojekt; die beiden Eigentümer des Museums, der Landkreis Roth und die Stadt Roth, waren mit rund 125 000 Euro, bzw. mit rund 62 000 Euro daran beteiligt. Mitgefördert wurde die Sanierung über das EU-Leader-Programm (168 000 Euro), die Bayerische Landesstiftung (38 000 Euro) und vom Bezirk Mittelfranken (5 000 Euro). Sowohl die Ausstellungsräume als auch die neu installierten Sanitäranlagen wurden barrierefrei gestaltet.

Die Ausstellungs-Premiere am heutigen Freitag ist der Lokalbahn „Gredl“ gewidmet, die auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region großen Einfluss nahm.

Hinter dem Ausstellungskonzept steht die Idee, alle Museen im Landkreis besser miteinander zu vernetzen. So stammt schon jetzt ein Teil der Exponate, die in der neuen Eisenhammer-Sonderausstellung gezeigt werden, aus Nachbarmuseen. Damit wird der Historische Eisenhammer künftig zu einem Bindeglied für alle Museen im Kreisgebiet. Und er wird zugleich Treffpunkt für die regionale Künstlerszene, nachdem der ehemalige Reitstall künftig auch heimischen Kunstvereinen für Ausstellungen zur Verfügung gestellt wird.

Informationen:
Weitere Informationen zum Thema im Landratsamt Roth, Amt für Kultur und Tourismus, 09171 81-1329, tourismus@landratsamt-roth.de und unter www.urlaub-roth.de.



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generiert am 17.09.2019 18:59:04 ­