LEADER-PRESSEARCHIV

Jakobus-Kapelle auf dem Heidenberg eingeweiht


Mit einem Festgottesdienst wurde die Jakobuskapelle in Kammerstein eingeweiht. Zahlreiche Ehrengäste und Hunderte Bürger wohnten diesm feierlichen Ereignis bei. Der Posaunenchor Kammerstein, die "Spurensucher" und die Jagdhornbläser Schwabach umrahmten den Festakt.

Dem Anlass entsprechend wanderte eine Gruppe Pilger bereits am 14 Uhr unter Leitung von Pfarrer Paul-Hermann Zellfelder aus Schwabach zur Kapelle. Ein kleiner Platz mit Hunderten von Menschen inmitten hoher Bäume , wurde Schauplatz eines besonderen Ereignisses.

„In der heutigen Zeit ist der Mensch vorrangig mit dem Auto unterwegs“, sagte der Nürnberger Oberkirchenrat und Regionalbischof Professor Stefan Ark Nitsche im Beisein von Dekan Klaus Stiegler und dem katholischen Domkapitular Alois Ehrl aus Schwabach. Ebenfalls beteiligt waren das Pfarrersehepaar Daniela und Stefan Merz aus Kammerstein, Pfarrer Ekkehard Aupperle aus Barthelmesaurach und das ehemalige Pfarrersehepaar aus Kammerstein Sabine Baier und Martin Bek-Baier. „Überall gibt es Notrufsäulen und Tankstellen“, so der evangelische Regionalbischof weiter, für den eine Kapelle „Ein Ort der Besinnung und Ruhe ist, eine Tankstelle oder auch Notrufsäule für uns.“ Mit dem Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling, habe ein Run auf diese Strecke mit dem Ziel Spanien begonnen, leitete Landrat Herbert Eckstein seine Worte ein. „Woanders werden Kirchen verkauft und im Landkreis Roth entstehen immer mehr Kapellen. Noch nie wurde eine Baugenehmigung schneller erteilt. Für diesen besonderen Ort dauerte es einen Tag“, ergänzte Eckstein.

Bürgermeister Walter Schnell berichtete von den ersten Schritten 2006 für diese Kapelle. „Ohne Unterstützung wäre deren Realisierung nicht möglich gewesen“, so Schnell. „Mit einem Kostenvoranschlag von 100 000 Euro, der Leader-Förderung von 42 000 Euro und sagenhaften 54 500 Euro Spenden, schrumpfte die Belastung für die Gemeinde erheblich“, so der Bürgermeister der namentlich der Familie Klaus Kellner aus Barthelmesaurach dankte, die 10 000 Euro spendete.

„Aber wir haben weitere Pläne, um diesen Ort der Entschleunigung, und Ruhe noch gastlicher zu gestalten“ sagte der Bürgermeister. So sei eine Trinkwasserversorgung geplant, was angesichts der heutigen Verordnungen allerdings kein leichtes Unterfangen sei. Schnell abschließend. „Ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass jeder Pilger hier einen Ort der Ruhe und Besinnung finden kann.“



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generiert am 18.09.2019 17:57:00 ­