LEADER-PRESSEARCHIV

Ein kleiner Freizeitpark am Eingang zur Stadt


Nach vielen Jahren der Planung und Verschiebung ist der ehemalige Heidecker Bahnhofvorplatz nun fertig.

Was lange währt, wird endlich gut. Der ehemalige Bahnhofvorplatz im Heidecker Ortsteil Seiboldsmühle wurde zu einem kleinen Freizeitpark umgestaltet. Sieben Jahre Planungs- und Vorlaufzeit bei sechs Wochen Bauzeit waren notwendig, um aus dem etwas unansehnlichen Gelände ein schmuckes Eingangstor zur Stadt Heideck zu machen. Insgesamt mussten 120000 Euro investiert werden.
Der Freizeitwert der Stadt Heideck ist um ein gutes Stück größer geworden. Auf einer Fläche von etwa 4000 Quadratmetern sind direkt neben dem Gredlradweg ausreichend Parkplätze, eine durch Hecken eingefriedete Fläche für die Abfallcontainer und ein zur ehemaligen Bahnstecke passender Kinderspielplatz mit einer Sitzgruppe und einer Bocciabahn entstanden. Jetzt fehlt eigentlich nur mehr das beabsichtigte Caféhaus, das durch den Umbau des alten Bahnhofsgebäudes schon mal angegangen wurde, aber noch nicht nicht fertiggestellt ist. Damit ist nicht nur ein lange gehegter Wunsch, sondern auch ein Bedarf an geordneten Parkplätzen am Gredlradweg in Erfüllung gegangen. Die Bocciabahn soll neue Freizeitmöglichkeiten erschließen und an dem originell gestalteten Kinderspielplatz darf natürlich in Bahnhofsnähe ein aus Holz gezimmerter Zug nicht fehlen.
Geplant war die Gestaltung schon während der Amtszeit von Bürgermeister Hans Herger. Doch die Verhandlungen mit der Bahn zogen sich hin. Mal war die Bahn (Bundeseisenbahnvermögen) nicht verkaufswillig, mal stimmte der Preis nicht, bis schließlich 2009 der Ankauf des Geländes gelang. Mit der Planung für die Gestaltung der Fläche wurde die Landschaftsplanerin Lucia Ermisch schon im Jahre 2006 beauftragt. Da die Stadt Heideck die Kosten nicht alleine tragen wollte und einen Zuschussantrag bei Leader stellte, verzögerte sich das Projekt ein weiteres Mal. 
Durch die lange Wartezeit erhöhten sich im Laufe der Zeit allerdings die Baukosten, wie Lucia Ermisch bei der verregneten Einweihungsfeier am Samstag berichtete. Von den Gesamtkosten in Höhe von 120 000 Euro entfallen 70 000 Euro auf den von Leader geförderten Bereich. Die Kosten des Containerplatzes und der angrenzenden Grünfläche von 50 000 Euro müssen von der Stadt alleine getragen werden. Bürgermeister Ottmar Brunner zeigte sich stolz über das gelungene Projekt und dankte allen, die durch ihre Mitarbeit und Ideengebung im Stadtrat zum Gelingen des Werkes beigetragen haben. Er wünsche sich, dass der Platz von der Bevölkerung gut angenommen wird, sagte er und musste gleichzeitig das  geplante Bocciaturnier wegen des schlechten Wetters absagen. Die Bemühungen der Stadt um den Ausbau des ehemaligen Bahnhofs gingen weiter, so Brunner. Der Vorsitzende der Leaderregion, Bürgermeister Bernhard Böckeler, sagte, dass der Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der Kosten sehr gut angelegt sei. Durch diese gelungene Begegnungsstätte werde der ländliche Raum gestärkt.

 Quelle: Hilpoltsteiner Kurier



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