LEADER-PRESSEARCHIV

Regionale Experten für den Jakobsweg


Ihre Ausbildung zum Pilgerbegleiter haben 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern und Österreich erfolgreich abgeschlossen, unter ihnen Willi Zeus aus Heideck.

Auf den Spuren des hl. Jakobus – Qualifizierung von Pilgerbegleitern erfolgreich abgeschlossen

Eichstätt – Am vergangenen Wochenende schlossen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern und Österreich ihre Ausbildung zum Pilgerbegleiter erfolgreich ab, unter ihnen Willi Zeus aus Heideck. Dieses Wochenende war das letzte von drei Modulen, die in Pappenheim, Würzburg und Eichstätt stattfanden. Als Projektarbeit gehörte die Entwicklung eines eigenen Pilgerangebots zur Ausbildung. Zeus wählte hierfür den Abschnitt von Hilpoltstein nach Thalmässing.
Die Pilgerbegleiterinnen und -begleiter wurden mit Natur- und Kulturlandschaften an Jakobswegen, mit den Aufgaben und Erwartungen eines Pilgerbegleiters, mit Erster Hilfe am Jakobsweg und vielem mehr vertraut gemacht. Im mittleren Modul stand eine gemeinsame ganztägige Pilgerwanderung auf dem Programm, eine intensive Erfahrung für jeden Einzelnen in der Gruppe. Fragen zum Thema Spiritualität am Jakobsweg und deren Elemente standen im Vordergrund.
Dieser Kurs zeigt auf, wie Europa an der Basis zusammenwächst, denn diese Qualifizierungsmaßnahme ist eingegliedert in das transnationale, von der EU geförderte LEADER-Projekt „Europäische Jakobswege“ und richtet sich an am Thema Jakobsweg interessierte Menschen aus allen beteiligten Ländern, beispielsweise aus der Schweiz, aus Österreich, Polen, Südtirol und an die 35 bayerischen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) als Projektpartner, im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung die LAG ErLebenswelt Roth und die LAG Altmühl-Jura.
Der neue Pilgerbegleiter Willi Zeus aus Heideck wurde von Heinrich Heim, dem Pilgerberater der fränkischen Jakobusgesellschaft mit dem Virus „Jakobsweg“ angesteckt, erzählt er. Heim hatte ihn einmal im Krankenhaus besucht und vom Jakobsweg erzählt. Das hatte ihn interessiert, er schloss sich dem nächsten von Heims Angeboten an und fing Feuer. Bei fast allen Pilgerwanderungen Heims war er seither dabei,  meist in der Region, aber 2009 auch in Spanien nach Santiago de Compostela. Selber Gruppen begleiten wird er nun zum einen am „heimischen“ Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt, aber auch auf dem Jakobsweg von Nürnberg über Abenberg nach Oettingen oder auf dem ökumenischen Pilgerweg von Eichstätt nach Heidenheim oder hin zur Jakobuskapelle am Brombachsee.
Die Pilgerbegleiterinnen und -begleiter werden als regionale Experten an den heimischen Jakobswegen ihre jeweiligen Angebote künftig auf einer gemeinsamen Internetplattform präsentieren (http://www.der-pilgerbegleiter.de).
Aufgrund der großen Nachfrage wird Jakobuswege e.V. eine weitere Pilgerbegleiterqualifizierung anbieten. Das erste Modul beginnt Ende März in Augsburg. Bei Interesse an einer solchen Qualifizierung erhalten Sie gerne weitere Informationen beim Verein Jakobuswege e. V., Notre Dame 1 in 85072 Eichstätt, Telefon (0 84 21) 98 76 31.

Fotos (Jakobuswege e. V.)

Quelle: Hilpoltsteiner Kurier
 



Weitere Informationen und Material zum Thema finden Sie auf der rechten Navigationsleiste.


« zurück

DIREKT

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Logo Förderhinweis

Link zu contentXXL
©Landratsamt Roth 2019
generiert am 17.09.2019 18:19:43 ­