LEADER-PRESSEARCHIV

Museumsleitertreffen


Abenberg - Fand früher alljährlich zum Ende der Museumssaison ein Treffen aller Leiter von Museen im Landkreis Roth statt, stießen vor gut einem Jahr auch die Besitzer von Sammlungen hinzu, die auf Anmeldung Besuchern ihre Schätze zeigen. Dabei entstand der Wunsch, die Zusammenarbeit und den Austausch der Museen untereinander zu fördern.

MuseumsleitertreffenDeshalb hat der Verein ErLebenswelt Roth einen entsprechenden Auftrag an das Büro Dreykorn aus Fürth vergeben. Monika Dreykorn wird in den kommenden Monaten Ideen für den Wunsch aller ausarbeiten. Bei einem Treffen der etwa 30 Museumsleiter und Sammler stellte sie sich und das über LEADER geförderte Projekt vor.
Zuvor standen aber Führungen im Haus Fränkischer Geschichte und im Klöppelmuseum auf dem Programm, denn auch das schrittweise Kennenlernen der Museen in der Region wurde befürwortet. Landrat Herbert Eckstein betonte, dass die im Landkreis vielfältigen Sammlungen die Identität fördern und das Motto „Vielfalt als Stärke“ aufzeigen, das die ErLebenswelt Roth ins Regionale Entwicklungskonzept aufgenommen hat. Dr.
Otto Lohr von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern erläuterte kurz die Aufgaben der Landesstelle. Diese berät in allen Bereichen der Museumsarbeit, bei Ausbau, Erfassung und Pflege von Sammlungen, bei der Konzeption von Ausstellungen, beim Gestalten, bei Konservierung und Restaurierung usw. Außerdem begutachte sie Museumsprojekte fachlich, wenn hochrangige Förderungen beantragt werden.
Nadine Menchen, die Geschäftsführerin der ErLebenswelt Roth, schilderte die Bandbreite der Museen, vom „Museum im Internet“ in Schwanstetten bis zum Fabrikmuseum in Roth mit den vielen laufenden Maschinen. Monika Dreykorn könne auf Grund ihrer Erfahrung – sie war u. a. einige Zeit bei der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen angestellt – ein Kooperations-Konzept erarbeiten.
Monika Dreykorn stellte den von ihr zusammengestellten sechsseitigen Fragebogen vor, mit Hilfe dessen sie die Bedürfnisse der jeweiligen Museen feststellen will, um dann Strategien für eine Kooperation entwickeln zu können. Nach den allgemeinen Informationen wie Museumsleitung, Öffnungszeiten, Sammlungsschwerpunkten, Größe wird auch nach bestehender Werbung und Vernetzung mit anderen Einrichtungen gefragt. Bis Anfang März sollte der Fragebogen zurückgeschickt werden, dann kann Monika Dreykorn aus diesen Angaben Vorschläge zur Kooperation entwickeln. Sie will die Museen allerdings nicht nur über dieses Papier kennen lernen, sondern möglichst viele Museen und Sammlungen persönlich besuchen.
Von den Museumsleuten angeregt wurde unter anderem ein gemeinsamer Internetauftritt auf der Website des Landratsamts oder der ErLebenswelt Roth und eine Börse für Exponate, denn immer wieder würden Dinge angeboten, die zwar aufhebenswert sind, aber nicht zum örtlichen Museumsschwerpunkt passen. Aber auch Grundsätzliches zur Museumsarbeit wurde nachgefragt wie notwendige Versicherungen oder bauliche Voraussetzungen für Öffnungstage. Hier bot Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp die Hilfe des Landratsamts an.
Nadine Menchen dankte den Museumsleuten fürs Kommen. Sie hoffe, dass möglichst alle Museen und Sammlungen den Fragebogen bei ihr ausgefüllt einreichen. Sie steht auch für Informationen und Anregungen zur Verfügung, Telefon (0 91 71) 81-410, E-Mail: info@erlebenswelt-roth.de.
 



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generiert am 20.09.2019 16:07:44 ­