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Zahlen sprechen für eine Erweiterung


Es dauerte rund drei Jahrzehnten, bis der Landkreis die Idee für ein Wendelsteiner Gymnasium realisieren konnte. Umso flotter entwickelt sich nun dieses jüngste Landkreis-Gymnasium. Nur zwei Jahre, nachdem die ersten Schüler-Jahrgänge eingezogen sind, denkt der Landkreis über eine Erweiterung nach. Grund ist die große Akzeptanz und die damit verbundenen Schülerzahlen.

Das Gymnasium Wendelstein soll in absehbarer Zeit erweitert werden.  Foto: RHV/R. GernerEs dauerte rund drei Jahrzehnten, bis der Landkreis die Idee für ein Wendelsteiner Gymnasium realisieren konnte. Umso flotter entwickelt sich nun dieses jüngste Landkreis-Gymnasium. Nur zwei Jahre, nachdem die ersten Schüler-Jahrgänge eingezogen sind, denkt der Landkreis über eine Erweiterung nach. Grund ist die große Akzeptanz und die damit  verbundenen Schülerzahlen.

Und: „Diese Überlegungen für eine weitere Millionen-Investition im Bereich Bildung wird sich keinesfalls negativ auswirken auf unsere konkreten Schul-Planungen, die wir für die Gymnasien Hilpoltstein und Roth haben“, versichert Landrat Herbert Eckstein. Der Kreisausschuss für Schul- und Bildungswesen informierte sich dieser Tage vor Ort über die Situation und sprach klar pro Erweiterung aus.

Für den Landkreischef und die Landkreis-Abteilung „Hochbau“ kommt die Entwicklung in Wendelstein nicht wirklich überraschend. Bereits bei der Planung des Gymnasiums, für das der Landkreis drei Jahrzehnte lang kämpfen musste, um aus München 2009 endlich die Genehmigung zu erhalten, war eine mögliche Erweiterung mit konzipiert worden. Denn schon im Vorfeld der Grundsteinlegung hatte es Zweifel gegeben, ob das Wendelsteiner Gymnasium als dreieinhalbzügige Schule (vierzügig bis zur achten Klasse, dreizügig ab der neunten Klasse) nicht zu klein ausgelegt ist.

Einzugsbereich Nürnberger Süden

Immerhin zählt der dicht besiedelte Nürnberger Süden zum Einzugsbereich des Gymnasiums,  so die internen Überlegungen vor rund fünf Jahren. Die Genehmigung des Bayerischen Kultusministeriums gab allerdings nicht mehr her.

Die ersten Anmeldezahlen bestätigten die Einschätzung des Landkreises im Vorfeld. 230 Fünftklässler in acht (!) Eingangsklassen zogen im September 2012  in die nagelneue Schule ein. Hinzu kamen fünf sechste und drei siebte Klassen. Insgesamt gingen so 451 Schülerinnen und Schüler an den Start. 2013 kamen weitere 138 Schüler hinzu (wieder fünf fünfte Klassen), im September wird Schulleiter Dr. Johannes Novotny erneut fünf neue fünfte Klassen begrüßen können (140 Anmeldungen).

Absehbare Entwicklung

Schon im September wird damit das auf 750 Schüler angelegte Gymnasium 715 Jugendliche  beherbergen – obwohl es noch gar keine zehnte, elfte und zwölfte Klasse gibt. Spätestens ein Jahr später dürfte es zu räumlichen Engpässen kommen. Wenn im Mai 2018 die ersten Schüler in Wendelstein Abitur machen, werden weit über 1000 Schülerinnen und Schüler die Schule besuchen.
Mit einem Ende dieser Entwicklung ist mit Blick auf Zuzugs- und Geburtenzahlen auch mittelfristig nicht zu rechnen, so Bernd Krämer,  der Schul- und Bildungsfachmann des Landkreises.

Abhilfe kann also nur eine Erweiterung schaffen. Räumlich kein Problem, denn im hinteren Teil des weitläufigen Grundstücks ist dafür genügend Platz. Aber: Der Landkreis Roth wäre zwar Bauherr, die Baugenehmigung ist allerdings Sache des Kultusministeriums. Entsprechende Gespräche sollen darum in den nächsten Wochen geführt werden.

Zeitplan steht

Weil lediglich ein Klassentrakt benötigt wird, ist der planerische Aufwand relativ überschaubar. Mit einem „Ja“ aus München im Rücken, könnte die Erweiterung, die auf Kosten von sechs bis acht Millionen Euro geschätzt wird, in weniger als zwei Jahren abgeschlossen sein.

Alles andere als ein „Schnäppchen“. „Aber wir haben in den vergangenen Jahren so gut gewirtschaftet, dass wir Dinge außer der Reihe stemmen können“, betont Landrat Herbert Eckstein, der deshalb an den Erweiterungs- und Sanierungsplänen für die Gymnasien Hilpoltstein und Roth keinesfalls rütteln will. Im Gegenteil: Diese Projekte sind „gesetzt“.

Voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen die Arbeiten am Um- und Teilneubau des Gymnasiums Hilpoltstein für rund 25 Millionen Euro. 2017 steht das Rother Pendant auf der Bau-Agenda des Landkreises, der seit Jahren kontinuierlich den Bereich „Bildung“ als Investitionsschwerpunkt verfolgt. Und dies auch in Zukunft tun will.



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generiert am 17.12.2018 06:32:12 ­