Zum 25. Geburtstag eine Premiere

Landratstellvertreter Walter Schnell informiert sich über den Seniorentag, der erstmals im Rother Berufsschulzentrum stattfindet
Stand: 23.08.2025

Nanu? Walter Schnell bittet zum Termin in der Rother Berufsschule. Dabei sind doch Ferien und gebaut wird auch nicht. Aber der stellvertretende Landrat hat einen besten Grund für die Einladung: Schnell möchte auf den neuen Veranstaltungsort des Seniorentages am 10. September aufmerksam machen – und verrät dafür sogar ein persönliches Geheimnis.

„Seit vielen Jahren mache ich beim Seniorentag einen Hör- und Sehtest“, erzählt Walter Schnell mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass er ja schließlich schon seit geraumer Zeit zum Zielpublikum gehöre. Stammgast aber sei er aus Überzeugung. „Das Konzept ist gut“, betont der Kammersteiner, der aktuell Landrat Ben Schwarz während dessen Urlaubs vertritt. Über die Beratung in sehr vielen Bereiche sei die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen, ein echter Mehrwert.

Im Berufsschulzentrum lässt sich Walter Schnell von den Organisatorinnen Agathe Meixner und Julia Bachmann die Neuerungen erklären. Im ersten Moment sei er von der neuen „Location“ überrascht gewesen, gibt er gerne zu. Die Gründe für den Umzug seien allerdings nachvollziehbar, fasst er die Erklärungen zusammen. Allen voran: Der Seniorentag wird kompakter. Zudem seien Ausweichmöglichkeiten bei schlechtem Wetter besser, die schuleigene Bühne und Technik helfen zudem, Kosten zu sparen.

„Die Idee, eine landkreiseigene Liegenschaft für die Veranstaltung zu nutzen, besteht schon länger“, berichten die Landratsamts-Mitarbeiterinnen. Die Berufsschule In Roth sei dann erste Wahl gewesen. Großer, schöner Innenhof, viele Parkplätze, gute Bus-Anbindung, Barrierefreiheit. Punkte, die auch Walter Schnell wichtig sind. „Es sollen ja möglichst viele Menschen die Angebote nutzen können.“

Und die sind wieder zahlreich, wie Walter Schnell hört. 51 Aussteller – zehn von ihnen sind seit der ersten Auflage dabei - von Dienstleistern über Vereine bis zu Selbsthilfegruppen sind angemeldet, sie bringen Information und Unterhaltung mit. Es gibt Tipps und Vorführungen zu Alltagshilfen, aber auch leichte Mitmachangebote – und besagte Tests. „Auch zu Blutzucker- und Blutdruckwerten“, spielt Julia Bachmann auf die „Schnell-Tests“ an.

„Immer mehr Menschen werden immer älter“, nennt Walter Schnell ein Hauptargument für den Seniorentag, der in diesem Jahr seine 25. Auflage feiert. Damit sind Senioren nicht nur zahlenmäßig eine bedeutsamer werdende Gruppe der Gesellschaft, „sie werden auch gebraucht“. Gerade im Bereich Ehrenamt, betont der stellvertretende Landrat.

Schnell ermutigt, die Beratungsangebote zu nutzen, schließlich wolle man ja möglichst lang ein selbstbestimmtes Leben führen, am liebsten in den eigenen vier Wänden.

Die Aula kann bis zu 250 Personen fassen, sie haben im Vergleich zur Bühne im Stadtgartengelände den Vorteil, „näher dran“ zu sein. Die Landratsamtsmitarbeiter, auch aus den anderen Sachgebieten, haben zudem in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass viele Ältere gar nicht so wild auf das Attribut „unter freiem Himmel“ seien, Stichwort Sonne.

Das Bühnenprogramm verspricht wieder Abwechslung von Musik bis Tanz. Begonnen aber wird um 10:30 Uhr mit einer kurzen ökumenischen Andacht. Nicht gerüttelt wird auch an der Verpflegung. Für die Gastronomie gilt indes: „Never change a running system“, auf Deutsch: Ändere nie ein laufendes System. Folglich wird es wieder Kaffee und Kuchen, regionales Eis und Getränke sowie fränkischen Mittagstisch und Bratwürsten geben.

Noch etwas bleibt gleich: Alle über 60 Jahre, die zum Seniorentag (10 bis 17 Uhr) kommen, dürfen Stadtbus und Gredlbahn kostenfrei nutzen. Vom Bahnhof gibt es direkte Buslinien ins Schulzentrum. Zudem winkt ein Gewinnspiel.

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Flyer zum Seniorentag 2025
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Flyer zum Seniorentag 2025

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