
Dort setzt sich seit vielen Jahren Schwester Miriam für die Ärmsten ein. Die gelernte Ärztin und katholische Ordensschwester betreut gemeinsam mit einem Arzt und einer weiteren Schwester bedürftige Familien medizinisch und seelsorgerisch. Ein Mittelpunkt ihrer Arbeit ist die Armenapotheke, die sie in ihrem Ordenshaus eingerichtet hat und aus der sie die Ärmsten mit Medikamenten versorgt.
„Schon ein kleiner Geldbetrag kann hier helfen, Not zu lindern“, sagt Landrat Herbert Eckstein. Denn, um die oft lebensnotwendigen Medikamente zu beschaffen, ist Schwester Miriam auf Spendengelder angewiesen. Unterstützt wird die 87-jährige Slowenin von der Kriegskindernothilfe Roth, die sich nicht nur um Spenden für die Armenapotheke, sondern auch um weitere Hilfen für notleidende Familien in Dürres bemüht.
Neben der Armenapotheke in Albanien geht der Erlös der diesjährigen Spendenaktion an zwei weitere Initiativen. Zum einen an Katrin Rohdes Landwirtschaftsschule Tond Tenga in Burkina Faso. Zum anderen an ein Zentrum für unterernährte Kinder in Vietnam, das von der Hilfsorganisation terre des hommes gefördert wird.
Spenden können unter Nennung des Verwendungszwecks „Jeder Bürger ein Euro“ auf das Konto 18 18 18 bei allen Sparkassen im Landkreis (BLZ: 764 500 00) oder das Konto 150 150 bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach (BLZ: 764 600 15) eingezahlt oder überwiesen werden.
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