Energiespartipps in der Winterzeit - Artikel 6


Energiesparen durch richtiges Lüften!

Regelmäßiges Lüften ist notwendig für ihr Wohlbefinden. Jeder kennt es – verbrauchte Luft macht Müde oder man bekommt Kopfschmerzen. Hinzu kommt, dass verbrauchte Luft oft sehr Feucht ist und die Gefahr der Schimmelbildung steigt. Selbst bei kühleren Tagen ist es wichtig zu lüften! Lüftet man richtig, erhält man ein gesundes Wohnraumklima und spart dabei noch Energie und somit Heizkosten! Dabei gilt: Lüften über ganz geöffnete Fenster ist effizienter und energiesparender als über gekippte Fenster und Dauerlüftung. Denn bei gekippten Fenstern kommt es kaum zu einem Luftaustausch, doch der Sturz oberhalb der Fenster und Türen kühlt aus, der Heizkörper „springt an“ wodurch wiederum Energie verloren geht und Schimmelbildung begünstigt wird. Querlüften über gegenüberliegende Fenster oder zumindest Stoßlüften über ganz geöffnete einzelne Fenster, gilt als effizienter. Tipp: Achten Sie beim Lüften im Winter auf den Feuchte-Niederschlag an der Glasscheibe! Ist dieser „abgetaut“, ist in der Regel ausreichend gelüftet. Hier ist zu beachten, dass gleichzeitig die Heizung herunter gedreht werden sollte. Nach dem Stoßlüften heizen nicht nur die Heizkörper sondern vor allem auch die noch aufgewärmten Innenwände und Möbel die Räume schnell und effizient wieder auf Wohlfühltemperatur.

Ist das regelmäßige kontrollierte Wohnraumlüften für ein gesundes Wohnraumklima sehr wichtig, so sind im Gegensatz dazu die unkontrollierten Lüftungsverluste zu vermeiden!

Sicherlich haben Sie schon einmal die Aufnahme eines Wohnhauses mit einer Wärmebildkamera, auch Thermografie-Kamera genannt, gesehen. In unterschiedlichen Farben werden durch diese Aufnahmen Temperaturunterschiede an den Oberflächen der Außenwände, Fenster usw. aufgezeigt. An Fenstern und insbesondere Rollladenkästen lassen sich durch diese Aufnahmen oft Bereiche mit erhöhten Lüftungs-Wärmeverlusten durch undichte Fugen feststellen. Diese unkontrollierten Lüftungswärmeverluste entstehen immer dort, wo ein Gebäude nicht dicht ist und dadurch mit ausströmender, teuer aufgeheizter Raumluft besonders viel Wärme und Energie verloren geht.

Aber auch ohne eine solche Kamera kann mit der bloßen Hand oder einer flackernden Flamme (z.B. durch ein Feuerzeug) vor Fenster und Türen oft ein kalter Luftzug festgestellt werden. Solchen Schwachstellen einer Wohnung oder eines Gebäudes kann bis zu einem gewissen Grad mit einfachen Mitteln begegnet werden. Für die Rollladenkästen gibt es spezielle Dämmelemente und Dichtungsbänder, die gegebenenfalls ohne großen Aufwand und kostengünstig in Eigenleistung oder vom Fachmann nachgerüstet werden können. Bei Fenstern und Türen helfen oft neue Dichtungen in den Falzen, die vom Fachmann schnell und günstig ausgetauscht werden können. Auch die Verwendung von Vorhängen, Rollos und speziellen Türvorlegern können beim Energiesparen hilfreich sein. Ebenso sollte der Schließmechanismus, die sogenannten Beschläge, der Fenster und Türen regelmäßig kontrolliert und eingestellt werden. Tipp: Weitere Hinweise und Unterlagen zum Nachrüsten von Rollokästen, Fenstern und Türen oder Austausch der Elemente wie auch Informationen zu thermografischen Untersuchungen erhalten Sie bei der ENA-Roth.



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generiert am 18.08.2019 06:37:25 ­