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Energiespartipps in der Winterzeit - Artikel 2

Kommen Ihnen Ihre Heizkosten und Stromkosten zu hoch vor oder möchten Sie in Zukunft noch effizienter Ihr Haus beheizen, sollten Sie sich Gedanken über einen Heizungscheck machen.

Oftmals können mit verhältnismäßig geringem Aufwand ohne Austausch der Heizungsanlage die Energiekosten merklich gesenkt werden.

Alte Heizungspumpen austauschen und dazu einen hydraulischen Abgleich machen amortisiert sich in der Regel nach wenigen Jahren.

Die Heizungspumpe beziehungsweise Umwälzpumpe sorgt für den Fluss des Heizwassers im Heizkreislauf und ist damit sozusagen das Herz einer Heizungsanlage. Alte ungeregelte Pumpen benötigen hierfür sehr viel Strom. Das vergleichsweise kleine Gerät verursacht rund 10 Prozent der Stromkosten eines durchschnittlichen Haushalts und damit mehr als beispielsweise Elektroherd und Gefrierschrank. Moderne Hocheffizienzpumpen sind deutlich sparsamer und passen zudem ihre Leistung dem Bedarf an. Während alte ungeregelte Standardpumpen 70 Watt und mehr verbrauchen, benötigt eine Hocheffizienzpumpe meist weniger als 10 Watt. Es lassen sich folglich schnell 80 Prozent und mehr des Stromverbrauchs einsparen.

Mittels eines hydraulischen Abgleichs wird das Heizungssystem optimal eingestellt, sodass jeder Raum genau die Wärmemenge erhält die er benötigt. Auf Grund schlecht eingestellter Ventile kann es vorkommen, dass Heizkörper nicht richtig warm werden. Für gewöhnlich wird dies durch eine überdimensionierte Heizungspumpe und hohe Vorlauftempertaturen ausgeglichen und damit verbunden dementsprechende Mehrkosten. Durch einen hydraulischen Abgleich kann dieser Energieverschwendung begegnet werden.

Aktuell gibt es für eine solche Heizungsoptimierung eine Bundesförderung in Form eines Zuschusses von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei der ENA-Roth.



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