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Selbstgemachte Flaggen für die Athleten der Welt


Einen Fahnenappell der besonderen Art gab es im großen Challenge-Zelt im Triathlonpark am Rother Stadtgarten: 72 originell gestaltete Nationalflaggen wurden dort von etwa 230 großen und kleinen Künstlern aus insgesamt 19 Schulen, Kinderhorten KiTa-Gruppen, Helferkreisen und anderen Einrichtungen des Landkreises „gehisst“.

FAhnenprojekt grossDie Fahnen gesellen sich nun an die Decke des Zeltes zu den „Original“-Flaggen der Länder, aus denen die Triathleten stammen. Vor gut sechs Wochen hatte der Arbeitskreis „Kulturelle Bildung der Bildungsregion Landkreis Roth“ und das Team Challenge zu diesem internationalen Kunstprojekt eingeladen – und die Resonanz war enorm.

Mit jeder Menge kreativem Potenzial machten sich die teilnehmenden Schulen an die Arbeit: Eine Klasse der Realschule Roth gestaltete zum Beispiel ihre Flagge vom Fürstentum Liechtenstein mit einem Werk des bekannten und fast gleichnamigen Künstlers Roy Lichtenstein. Eine Klasse der Grundschule Hilpoltstein nutzte hingegen den Umriss von Spanien, um daraus das Kleid einer Flamencotänzerin zu malen.

„Das sind alles lauter kleine, große Kunstwerke“, so der begeisterte Landrat Herbert Eckstein, der sich diesen Fahnenappell nicht entgehen lassen wollte. Für Alice Walchshöfer vom Team Challenge und Klaus Hübner, dem Leiter des Arbeitskreises Kulturelle Bildung der Bildungsregion Landkreis Roth, sind diese Fahnen nicht nur Ausdruck bester Rother Begrüßungskultur, sondern haben beim Entstehungsprozess auch viele Kompetenzen und Werte bei den Kindern und Jugendlichen gefördert.

Während der Gestaltung hätten sie sich intensiv mit den verschiedenen Ländern, deren Geschichte, den Menschen und ihren Lebensweisen auseinandergesetzt, das Erfahrene mit künstlerischen Mitteln umgesetzt, und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert.

Für einen guten Zweck
Das würde nicht nur Werte wie Offenheit, Achtung und Wir-Gefühl, sondern auch die Sozial- und Gestaltungskompetenz fördern. Hübner regte außerdem an, die Flaggen unter den Athleten für einen guten Zweck zu versteigern, allerdings erst 2017. „Denn wenn die diesjährigen Athleten abreisen, dann hängen eure Flaggen schließlich noch.“

Nicht nur die 3500 Triathletinnen und Triathleten des Challenge werden die Flaggen zu Gesicht bekommen und ihren Spaß daran haben, sondern auch jede Menge Betreuer, Helfer, Kampfrichter und Besucher, die alle dort vorbeischauen werden. Schließlich ist das Festzelt einer der Drehund Angelpunkte des Challenge.

 

 

Autor und Foto: Tobias Tschapka

Quelle: HRV, Freitag, 8. Juli 2016, Seite 35

 



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