Veröffentlicht am 03.07.2009

Mit dem "Geschichtsbus" Heimat erleben


Der Landkreis Roth erweitert sein vielfältiges heimatkundliches Wirken um ein neues Angebot: Heimatkundlich Interessierte können sich in einer kleinen Serie von drei Busfahrten auf Entdeckungsreise durch den Landkreis Roth machen. Begleitet werden die Fahrten jeweils von "echten Kennern" der Landkreisgeschichte. Im Mittelpunkt der Zeitreise durch das Rother Land stehen dabei geschichtsträchtige Orte, die man in dieser Form nicht auf eigene Faust erkunden kann.

Die erste heimatkundliche Fahrt des Landkreises Roth erzählt die Geschichte des Fränkischen Seenlandes

Entstehungsgeschichte des Seenlandes

Mit der jüngeren Geschichte befasst sich die erste Fahrt. Der ehemalige Leiter des einstigen Talsperren-Neubauamtes, Hans Trögl, erzählt an verschiedenen wichtigen Orten und Bauwerken die (Entstehungs-)Geschichte und Hintergründe des Fränkischen Seenlandes. Hans Trögl war als Diplom-Bauingenieur am Bau des Seenlandes maßgeblich beteiligt und kennt es wie kein Zweiter. Er wird den Geschichtsreisenden  sicher auch die eine oder andere heitere Anekdote aus der Entstehungszeit des Seenlandes erzählen können.

Dämme, Kraftwerke, Wehre und Schleusen

Nach der Abfahrt in Roth geht es zunächst zur Mandlesmühle am Großen Brombachsee. Dort dürfen die Teilnehmer ausnahmsweise ins Innere des Hauptdammes und dort die Funktionsweise des Wasserkraftwerkes kennenlernen. Auf dem Weg zum Rothsee erläutert Hans Trögl anschließend die wichtige Bedeutung der vielen Wehre an den Flüssen für das Wasserüberleitungssystem am Beispiel des Wehrs Bernlohe an der Rednitz. Passend zum heimatkundlichen Ausflug wartet bei der anschließenden Mittagspause in Eichelburg eine kulinarische Besonderheit: Mit fränkischem Hitzplotz - einer Brotspezialität mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln, gebacken auf dem heißen Stein des Steinbackofens, heißt der Seebühler Bauernladen willkommen. Natürlich besteht hier auch Gelegenheit zum Einkauf original-regionaler Produkte.

Bevor eine nähere Erkundung des Rothsees mit seinen Einrichtungen, wie der zentralen Steuereinheit für die Wehre erfolgt, können die Besucher eine Führung in der Schleuse Eckersmühlen durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg erleben. Hier beeindruckt vor allem das mächtige Bauwerk und die aufwendige Technik dieser mit nahezu 25 Metern Hubhöhe größten Schleuse des Main-Donau-Kanals. Anschließend geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Nach dieser ersten Fahrt können sich Geschichtsinteressierte im Herbst noch zwei weitere Male mit "echten Kennern" auf die Reise begeben. Der frühere Kreisheimatpfleger Ernst Wurdak entführt seine Mitfahrer unter anderem in die Geschichte des Allersberger Drahtzuges mit dem Gilardihaus sowie auf den Hofberg bei Obermässing. Kreisheimatpfleger Manfred Horndasch lädt zu einem Ausflug in Täler und kleine, aber nicht weniger geschichtsträchtige Orte des Landkreises.

Der "Geschichtsbus" startet am Samstag, 01. August 2009 um 09.00 Uhr am Parkplatz "Steinerne Eiche" in Roth (an der Staatsstraße Richtung Hilpoltstein). Die Fahrt dauert bis ca. 16.00 Uhr. Pro Person ist ein Unkostenbeitrag von 12 Euro zu entrichten. Vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die Fahrt findet nur mit einer Mindestteilnehmerzahl von 25 Personen statt.
Anmeldung und Information:
Landratsamt Roth, Kultur und Tourismus, Weinbergweg 1, 91154 Roth. Tel. 09171/81-329, E-Mail: tourismus@landratsamt-roth.de
www.urlaub-roth.de



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