Veröffentlicht am 27.07.2006

Größte Brückenbaumaßnahme des Landkreises an der RH 1 in Großschwarzenlohe liegt im Plan


Die größte Tiefbaumaßnahme des Landkreises Roth hat vor einigen Wochen zwischen Groß- und Kleinschwarzenlohe begonnen. 1,98 Millionen Euro wird der Neubau der Schwarzach- und Flutbrücke bei der Erichmühle kosten. Landrat Herbert Eckstein und Wendelsteins Bürgermeister Wolfgang Kelsch informierten sich dieser Tage bei einem Baustellenbesuch über den Stand der Bauarbeiten.

Verkehr fließt ungehindert weiter

Heinz Fink vom Tiefbaureferat des Landkreises erläutert Landrat Herbert Eckstein und Bürgermeister Wolfgang Kelsch den Stand der Arbeiten bei der Schwarzach- und Flutbrücke Großschwarzenlohe.Heinz Fink vom Tiefbaureferat des Landkreises erinnerte sich, dass die beiden Brücken über die Schwarzach und die Flutwiesen bei der Erichmühle vor 30 Jahren „runderneuert“ wurden. Die Planungen zum Neubau dieses Teilabschnittes der Kreisstraße RH 1 laufen schon geraume Zeit. Seit Anfang Juni setzt die Firma Antritt aus Arberg, welche als günstigster Anbieter den Auftrag erhalten hatte, das Projekt in die Tat um. Die neue Straßen- und Brückentrasse entsteht östlich der bestehenden Kreisstraße. „Dies bedeutet, dass während der Bauzeit der Verkehr auf der bestehenden Straße uneingeschränkt weiter fließen kann“, unterstrich Landrat Herbert Eckstein beim Ortstermin.

Bei der momentanen Kleinbaustelle, die mit einer Teilverengung der Kreisstraße gegenüber der Einfahrt in die Großschwarzenloher Bergstraße verbunden ist, handelt es sich um keine Baustelle des Landkreises. Die dortige Baumaßnahme wird vom Wasserzweckverband Schwarzachgruppe vorgenommen, erklärte Tiefbauexperte Fink.

Für die beiden neuen Brücken werden derzeit die Gründungen für die Pfeiler und Widerlager erstellt. Die künftige Schwarzachbrücke hat eine Spannweite von 20 Metern. Die erheblich größere Flutbrücke überspannt eine Länge von 70 Metern. Diese wird jedoch alle zehn Meter ein Auflager bekommen. Im Vorfeld wurden von verschiedenen Versorgungsträgern die Leitungen für Wasser, Telefon und Strom verlegt.

Höhere Tragfähigkeit

 Die neue Straßen- und Brückentrasse wird östlich der bestehenden Kreisstraße RH 1 (gelb markiert) gebaut. Dabei wird auch beidseitig ein Geh- und Radweg (rot markiert) mit angelegt.Die neue Flutbrücke wird einige Zentimeter höher sein als die bisherige, um die Durchflussfähigkeit im dortigen Überschwemmungsbereich zu verbessern. Auch die Tragfähigkeit wird erheblich erhöht, Bisher waren die Brücken auf 12 Tonnen beschränkt. Die neuen Bauwerke sind auf jeweils 60 Tonnen ausgelegt. Zusätzlich wird im Zuge der Baumaßnahme beidseitig ein Geh- und Radweg mit angebracht, worüber sich Bürgermeister Wolfgang Kelsch besonders freute.

Der Bauzeitenplan sieht vor, dass noch dieses Jahr die beiden Brückenbauwerke erstellt werden. Nach der witterungsbedingten „Win-terpause“ soll dann im Frühjahr 2007 mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden. Die Planung berücksichtigt bereits, dass in naher Zukunft die Kreisstraße RH 1 an den neuen Kreisverkehr bei Kleinschwarzenlohe ange-bunden werden soll. Für dieses Projekt des Straßenbauamtes Nürnberg läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren.

Fertigstellung im Herbst 2007

Den Abschluss bei der größten Tiefbaumaßnahme des Landkreises Roth wird der Abbruch der beiden „alten“ Brücken darstellen. Diese Arbeiten sind für September 2007 terminiert. „Dann sind 1,98 Millionen Euro verbaut und der Landkreis hat mit dieser Investition einen weiteren Impuls für die Bauwirtsaft gegeben“, lobt Landrat Eckstein die Entscheidung des Kreistages Roth.

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