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Baukontrolle

Das Landratsamt als untere Bauaufsichtsbehörde hat die allgemeine Aufgabe, bei der Errichtung, der Änderung, dem Abbruch, der Nutzungsänderung und der Unterhaltung von Anlagen darüber zu wachen, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften und die aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Anordnungen eingehalten werden.

Seit dem 4. Änderungsgesetz 1982 zur Bayer. Bauordnung ist die Bauüberwachung eine sog. Ermessensaufgabe, bei der das sog. Opportunitätsprinzip gilt, d.h. die untere Bauaufsichtsbehörde hat nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden, ob und wie sie einschreitet.

Eine lückenlose Pflichtüberwachung der Bauvorhaben ist weder praktisch möglich noch rechtlich notwendig. Im Rahmen der eingeschränkten allgemeinen Überwachungspflicht des Art. 54 Abs. 2 BayBO liegt die Verantwortlichkeit regelmäßig allein bei den am Bau Beteiligten.

Von den technischen Mitarbeitern werden im Außendienst insbesondere folgende Aufgaben teils stichprobenartig, teils schwerpunktmäßig wahrgenommen:

  • Kontrolle der plan- und ordnungsgemäßen Ausführung genehmigungspflichtiger Baumaßnahmen einschließlich der Weiterverfolgung festgestellter Mängel
  • Kontrolle der ordnungsgemäßen Ausführung verfahrensfreier Baumaßnahmen, soweit baurechtswidrige Arbeiten festgestellt oder gemeldet werden
  • Abwehr von erheblichen Gefahren aufgrund eigener Feststellungen, Meldung anderer Behörden oder Anzeigen aus der Bevölkerung
  • Kontrollen zur Verhinderung der Schwarzbautätigkeit
  • Kontrollen zur Einhaltung angeordneter bauaufsichtlicher Maßnahmen, z. B Baueinstellungen o.ä.

Baukontrolleure:

  • Wilfried Gsänger
  • Roland Kneifel


     


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