Erholung in der freien Natur


Betretungsrecht

Nach Art. 141 Abs. 1 Satz 1 Bayerische Verfassung ist der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweiden, das Befahren von Gewässern und die Aneignung von wildwachsender Waldfrüchten in ortsüblichem Umfang jedermann gestattet. Daher ist es verboten unnötigerweise den Naturgenuss durch Zäune oder andere Maßnahmen anderen vorzuenthalten.


Parken in der freien Natur

Nach Art. 52 Abs. 4 Nr. 3 BayNatSchG kann mit Geldbuße belangt werden, wer auf Flächen in der freien Natur, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, mit Fahrzeugen mit Motorkraft, ausgenommen Krankenfahrstühle, ohne Notwendigkeit fährt oder parkt oder mit Fahrzeugen ohne Motorkraft, ausgenommen Krankenfahrstühlen, unbefugt fährt. Eine Notwendigkeit könnte hierbei die Ausübung der Landwirtschaft zur Feldbewirtschaftung darstellen. Nicht aber die Betätigung als Hobbyangler.


Reiten

Das Reiten ist im Wald nur auf Straßen und Wegen gestattet. Verstöße werden nach Art. 52 Abs. 4 Nr. 1 i. V. m. Art. 25 Abs. 2 Bayerisches Naturschutzgesetz geahndet. Ansonsten ist das Reiten nach verkehrsrechtlichen Gesichtpunkten zu bewerten.

 

 

 

 

 


 



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generiert am 20.11.2018 15:10:16 ­