Unabkömmlichstellung vom Wehr- oder Zivildienst


Wehrpflichtige können unter bestimmten Voraussetzungen unabkömmlich gestellt werden.

Zum Ausgleich des personellen Kräftebedarfs für die Bundeswehr und andere (krisenbedeutsame) Aufgaben bzw. des öffentlichen Interesses an der Heranziehung zum Zivildienst kann ein Wehrpflichtiger im öffentlichen Interesse für den Wehrdienst/Zivildienst unabkömmlich gestellt werden. Über die Uk-Stellung entscheidet das Kreiswehrersatzamt bzw. das Bundesamt für den Zivildienst auf Vorschlag der zuständigen Verwaltungsbehörde, des Landratsamtes Roth. Der Wehrpflichtige selbst ist an diesem Verfahren nicht beteiligt. Antragsberechtigt ist der Arbeitgeber.

Voraussetzungen:

Das Interesse am Verbleib des Wehrpflichtigen in seiner ausgeübten Tätigkeit überwiegt das Interesse an der Wehr-/Zivildienstleistung.
Dazu gibt die Handwerkskammer bzw. die Industrie- und Handelskammer die Stellungnahme ab.

Formulare für Arbeitgeber sind über die Handwerkskammer für Mittelfranken bzw. die Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken in Nürnberg erhältlich. Dort sind die Anträge auch wieder einzureichen.

Rechtsgrundlage:

Wehrpflichtgesetz, Verordnung zur Durchführung von Aufgaben im Wehrwesen, Zivildienstgesetz



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generiert am 18.02.2020 11:22:09 ­