Bestattungswesen


Der Vollzug des Bestattungsrechts ist eine Aufgabe der Gemeinde und enthält Vorschriften zur Leichenschau, zur Vorbereitung und Überführung von Leichen, sowie Erd- und Feuerbestattung. Außerdem werden Vorgaben für die Bestattungseinrichtungen gemacht. Das Landratsamt genehmigt eine Bestattung außerhalb eines Friedhofs wenn ein wichtiger Grund dafür vorliegt.

Allgemeine Informationen zum Bestattungswesen:

Bei einem Todesfall ist vom Ehegatten oder Verwandten des Verstorbenen unverzüglich ein Arzt zu verständigen, der die Leichenschau vorzunehmen hat. Der Arzt stellt eine Todesbescheinigung aus, die von den Angehörigen unverzüglich dem Standesamt zuzuleiten ist.

Die Bestattung ist frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes möglich und muss spätestens 96 Stunden nach Feststellung des Todes erfolgen. Samstage, Sonn- und Feiertage werden nicht mitgerechnet.

Leichen können erd- oder feuerbestattet werden.

Für die Genehmigung zur Beisetzung außerhalb eines Friedhofs ist ein schriftlicher Antrag an das zuständige Landratsamt zu stellen. Voraussetzung für die Genehmigungserteilung ist, dass der Antragsteller einen wichtigen Grund anführen kann.

Rechtsgrundlage:

Bayerisches Bestattungsgesetz, Bestattungsverordnung

Weitergehende Informationen:

Bestattungswesen - Umbettung, ist gesetzlich unter Ausgrabung enthalten (vgl. Abs. IV der Bestattungsverordnung (BestV - Bestattung und Ausgrabung) dort auch Berechtigte zur Antragstellung -- in erster Linie richtet sich die Berechtigung nach dem Privatrecht mit Anlehnung an die BestV wenn kein Wille des Verstorbenen erkennbar ist)



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generiert am 21.02.2020 05:17:40 ­