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Bioobsthof Bub aus Oberreichenbach: Exklusive Äpfel und Birnen


Die erste Betriebsbesichtigung im Rahmen der Bio-Woche im Landkreis Roth hätte nasser nicht sein können. Dennoch trotzte ein gutes Dutzend Apfel-Liebhaber dem Dauernieselregen und folgte Betriebsleiter Günther Bub auf seine Bio-Apfelplantage.

2012 pflanzte der 47-Jährige die ersten Bio-Apfelbäume wenige Meter neben dem Betriebshof in Kammerstein-Oberreichenbach an. Heute stehen dort auf 2,6 Hektar zahlreiche Bäume mit neun verschiedenen Apfel- und drei verschiedenen Birnensorten. Darunter finden sich auch ganz spezielle Sorten wie der „Santana“, ein Apfel den auch Allergiker gut vertragen.

Auf den „Natyra“ sind Günther Bub und seine Frau Diana besonders stolz. „Natyra ist eine exklusive Geschichte“, erzählt der Landwirt. Im Rahmen der Bio-Fach-Messe 2015 fand die offizielle Markteinführung der neuen Apfelsorte statt, nur 300 Bioobstbauern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich in der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V. (Föko) zusammengeschlossen haben, dürfen diesen Apfel anbauen. „Es gibt viele leckere Äpfel, aber der Natyra mit seiner leichten Ananas-Note schmeckt eben noch etwas besser!“, bemerkt Bub.

Biologischer Anbau verlangt den Landwirten einiges ab. Um das Bio-Siegel verwenden zu dürfen, müssen zahlreiche Vorschriften eingehalten werden. Bei der Düngung darf beispielsweise nur auf natürliche Düngemittel zur Bodenverbesserung zurückgegriffen werden. Schädlinge wie der Apfelwickler werden nicht mit chemischen Spritzmitteln bekämpft, sondern mit Pheromon-Lockstoffen verwirrt, sodass sie die Anlage nicht befallen. Um Schorf zu vermeiden, hat Günther Bub seine Apfelsorten vor dem Pflanzen bereits nach geringer Anfälligkeit ausgewählt.

Die Äpfel und Birnen sind EU-Bio-zertifiziert, der Betrieb wird dahingehend regelmäßig kontrolliert. Nachdem 2014 eine erste geringe Ernte 2014 eingefahren wurde, bringt die Plantage nun Ertrag. „Uns ist Nachhaltigkeit und ein geschlossener Kreislauf wichtig“, berichtet der Vollerwerbslandwirt, „es geht auch ohne Chemie und ich kann guten Gewissens direkt in den Apfel reinbeißen!“

 

Weitere Informationen beim Regionalmanagement des Landkreises, Miriam Adel, Tel. 09171 81 1492.

Vorschaubild: Europäische Union

Foto: Landratsamt

 

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generiert am 23.11.2017 08:17:57 ­