„Gestaltungsspielräume bestehen in erster Linie beim Wahlunterricht, ggf. auch bei den Intensivierungsstunden und im Profilbereich der Oberstufe“, schrieb Spaenle. „Aufgabe der Schulfamilie des neuen Gymnasiums wird es sein, vor Ort die notwendigen Aktivitäten zu ergreifen.“ Die Bezeichnung „Kulturschule“ sehe das Schulrecht aber nicht vor.
Allerdings will die Gymnasialabteilung des Ministeriums Anfang 2010 auf Landrat Eckstein zukommen, um die notwendigen Vorbereitungen auch mit möglichen „Kulturpartnern“ des Gymnasiums Wendelstein abzustimmen. Eckstein betonte, er wolle weiterhin zusammen mit den Kreistagsmitgliedern, der künftigen Schulleitung, den Lehrern, Eltern und Interessierten daran arbeiten, dass das Gymnasium Wendelstein zu einer Kulturschule werde: „Wir werden daran festhalten.“ Er setze auch weiterhin auf die Unterstützung aus dem Kultusministerium.
Um schon beim Bau des Gymnasiums In der Gibitzen in Wendelstein – womöglich mit einer geeigneten Bühne für das Schultheater – die Entwicklung begleiten zu können, hofft Eckstein darauf, dass der Schulleiter baldmöglichst benannt wird. „Noch vor dem offiziellen Start im neuen Gebäude kann er das Profil gemeinsam mit Eltern, Schülern und der Politik entwickeln“, sagt Eckstein.
Spaenle geht in seinem Schreiben davon aus, dass der Schulleiter etwa ein halbes Jahr vor der Inbetriebnahme des Gymnasiums ausgewählt wird. Üblicherweise werde dieser dann zum Schuljahresbeginn am 1. August bestellt. „Die Stellenausschreibung für die Leitung des Gymnasiums Wendelstein ist wegen der geplanten Inbetriebnahme zum Schuljahr 2012/2013 für das zweite Halbjahr 2011 vorgemerkt“, so Spaenle weiter.
Mehr Infos zum Gymnasium Wendelstein gibt es im Internet unter www.gymnasium-wendelstein.de.
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