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Fast wie ein Passivhaus Die Vorplanungen für das Gymnasium Wendelstein kommen voran. Gestern haben der Kreisausschuss und der Ausschuss für Energie, Umwelt und Regionalentwicklung die Energiestandards für das 25-Millionen-Euro-Projekt festgelegt, das im September 2012 den Betrieb aufnehmen soll.
Dabei geht es um Dinge wie Transmissionswärmeverluste und Primärenergiebedarf. Bei beiden Stellschrauben einigten sich die Kommunalpolitiker auf Werte, die nahe am so genannten Passivhaus-Standard liegen. Die Ausschüsse schlossen sich damit den Vorschlägen an, die Alexander Wernard von der Verwaltung und Professor Markus Brautsch von der Hochschule Amberg-Weiden zuvor gemacht hatten. Brautsch, der in Greding lebt, wird mit dem zur Hochschule gehörenden Institut für Energietechnik den Landkreis in der Planungsphase begleiten. Während der Architektenwettbewerb beschlossen ist, wird um die Finanzierung noch gerungen.
Wendelsteins Bürgermeister Werner Langhans legte den Ausschüssen einen Beschluss seines Gemeinderates vor. Demnach will sich Wendelstein an den Grundstücks- und Erschließungskosten beteiligen sowie an den Kosten für die Sporthalle und an deren Betrieb. Landrat Herbert Eckstein nannte das einen „Schritt in die richtige Richtung“. Bei einigen Kreisräten schwang allerdings die Hoffnung mit, dass das noch nicht Wendelsteins letztes Wort sein möge. Einig waren sich die Kreisräte, dass die Genehmigung für den Bau des Gymnasiums eine „Jahrhundertchance“ für den Kreis ist.
Quelle: Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung Weitere Informationen und Material zum Thema finden Sie auf der rechten Navigationsleiste.
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