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Coronavirus: Wie können Sie aktuell Abfälle entsorgen?


Abfälle aus privaten Haushalten, die mit dem Coronavirus kontaminiert sein können

Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten sollten die Abfallsammelsysteme zur getrennten Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) nur eingeschränkt nutzen. Für diese Haushalte gilt: Im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen! Glasabfälle können aber wie bisher getrennt entsorgt werden.

Die Abfälle dürfen nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden. Außerdem müssten spitze bzw. scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt sein.


Einrichtungen des Gesundheitsdienstes

Einrichtungen des Gesundheitsdienstes wie z.B. Hausarztpraxen, die nur in „sporadischen Einzelfällen“ COVID-19-Fälle behandeln, können geringe Abfallmengen (z.B. Einwegschutzkleidung) bis auf Weiteres dem Restmüll zuführen.


Abfälle von anderen Einrichtungen des Gesundheitsdienstes (z.B. Kliniken) sind gemäß LAGA-Mitteilung 18 „Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes“ in den Abfallschlüssel 18 01 03* (Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht besondere Anforderungen gestellt werden) einzustufen.

Diese Abfälle sind in Bayern auf Grundlage des Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetzes und
der Verordnung über den Abfallwirtschaftsplan Bayern der GSB Sonderabfall-Entsorgung
Bayern oder der AVA Augsburg zu überlassen.

 

Alle übrigen Haushalte können ihre Abfälle wie bisher entsorgen.

 


Mehr Informationen:

www.lfu.bayern.de



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generiert am 06.04.2020 04:42:03 ­