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Landrat Herbert Eckstein fordert umfassende und schnelle Aufklärung

Aufgeschreckt durch die Presseberichte über gefälschte Ankerprotokolle bei den Bauwerken der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-München hält Landrat Herbert Eckstein ein schnelles Handeln für zwingend erforderlich. „Ich fordere eine umfassende und schnelle Aufklärung von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth“, sagte Eckstein. „Ich hoffe, dass nichts von den Vorwürfen und Vermutungen zutrifft.“
Am Wochenende hatte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln bestätigt, dass es Hinweise auf gefälschte Ankerprotokolle bei den Bauwerken der ICE-Strecke gebe, die durch den Landkreis Roth verläuft. Von Feucht (Kreis Nürnberger Land) bis Großhöbing (Kreis Roth) erstreckt sich das 35 Kilometer lange Baulos Nord. Nicht eingebaute Stabilisierungsanker sind laut Presseberichten womöglich schwarz verkauft worden. „Wir brauchen im Interesse der Fahrgäste und Anwohner schnellstmögliche Klarheit“, fordert Landrat Eckstein. „Die Vermutungen lange im Raum stehen zu lassen, ist nicht hinnehmbar.“


©Landratsamt Roth 2012
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