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Künstlerische Hommage an die Schmiedekunst


Die Hitze des Feuers in der Esse ist durch das Bildmotiv förmlich spür-bar und die im Bild sichtbaren Werkzeuge lassen die schwere Kunst des Schmiedens lebendig werden: Mit einem großformatigen Bild hat die Wendelsteiner Künstlerin Christa Ruthrof der alten Schmiedekunst eine künstlerische Hommage geschaffen, die zukünftig zudem an einem idealen Ausstellungsort für die Tradition des Schmiedehandwerks präsen-tiert wird. Die Künstlerin hat dieses Bild jetzt dem Landkreis Roth geschenkt und persön-lich dort übergeben, wo es zukünftig ausgestellt ist - im „lebendigen Technikmuseum“ des historischen Eisenhammers in Eckersmühlen.

Wendelstein/Roth - Inspiriert von einer Schmiedevorführung hat die Wendelsteiner Künstlerin Christa Ruthrof im Jahr 2014 ihr großformatiges Werk gemalt und damit dem Schmiedehandwerk eine Hommage gewidmet, die in der Darstellung die besondere Schwere dieses Handwerks lebendig werden lässt: Das Feuer in der Esse als zentrales Motiv lässt die Hitze, mit der ein Schmied bei seiner Arbeit täglich zu tun hat, förmlich erlebbar werden und die an der Esse liegenden Zangen und Werkzeuge machen deutlich wie schwer die Arbeit war. Auch der Blickwinkel auf die Szenerie ist besonders gewählt, da nur die Hand des Schmiedes noch in die Bildkomposition aufgenommen ist.
In dem Wissen, dass der historische Eisenhammer in Eckersmühlen als „lebendiges Technikmuseum“ des Landkreises ein idealer Ort für eine dauerhafte Präsentation ist, hat die Künstlerin mit Landrat Herbert Eckstein Kontakt aufgenommen und dem Landkreis das Bild als Schenkung überlassen. Bei der jetzigen Übergabe „vor Ort“ im Eisenhammer freuten sich Kulturamtsleiter Jörg Ruckriegel und Museumbetreuer Robert Mullee besonders über den „Neuzugang“ und dankten der Künstlerin und Schenkerin im Namen des Landrates für diese noble Geste, mit der das Museum um ein ungewöhnliches wie einmaliges Exponat bereichert werde.

Für das Kunstwerk wurde auch gleich ein guter Ausstellungsort im historischen Ensemble der Eisenhammergebäude gefunden, so dass zum traditionellen Pfingstschmieden am Pfingstmontag, 10. Juni, das Bild schon die Museumsbesucher zur Beschäftigung mit der Kunst des Schmiedehandwerks einlud. Ein Dank an die Schenkerin und ihre Familie war zudem ein Besuch in der derzeit stattfindenden Modellbahnausstellung der Büchenbacher Modellbahnfreunde im alten Reitstallgebäude des Eisenhammers, die auch Eigenbauten aus dem Landkreis, wie die ehemaligen Bahnsteighäuschen des Rother Bahnhofs, beinhaltet.

Ruthrof Schmiedebild Eisenhammer

Foto (von rechts nach links): Museumsschmied und -betreuer Robert Mullee und Jörg Ruckriegel, Sachgebietsleiter Kultur und Tourismus, erhielten als Schenkung von der Wendelsteiner Künstlerin Christa Ruthrof gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Rainer Ruthrof ein Bild mit einer Schmiedeszene für den Eisenhammer mit seinen Ausstellungsräumen.

Text und Foto: Jörg Ruthrof

 

Informationen zum Museum Historischer Eisenhammer Eckersmühlen unter: www.eisenhammer-eckersmuehlen.de



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generiert am 20.09.2019 07:21:07 ­