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Neue Ideen für LEADER 2007-2013

Die grundlegenden Aussagen der Entwicklungsidee für die LEADER-Förderperiode 2007-2013 sind „Vernetzung“ und „Initiativen anregen”. Für die Philosophie der LAG bedeutet dies, dass die 13 Gemeinden und der Landkreis Roth gemeinsam mit Partnern Entwicklungen vorantreiben wollen. Vertreter wichtiger Akteurs- und Betroffenengruppen beteiligen sich über die Arbeitskreise und Projektgruppen rege „von unten“ am Entwicklungsprozess. Über die Arbeitskreise, die nicht themenspezifisch sondern regional abgegrenzt sind, werden bereichsübergreifende, integrierte Lösungen erarbeitet.

 Neue Ziele

Vorstand und Behördenvertreter Regionalkonferenz 2007Die Evaluierung der LEADER+ Förderperiode in der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) ErLebenswelt Roth hat deutlich gezeigt, dass durch LEADER ein nachhaltiger regionaler Entwicklungsprozess in Gang gebracht wurde. Die Entwicklungen in der Region sind jedoch erst ein Anfang und müssen in den nächsten Jahren noch gestärkt werden. Vor allem der Kooperationsgedanke, der zwischen den Kommunen und privaten Partnern in der Region entstanden ist, soll weiterverfolgt werden. Eine noch stärkere Vernetzung der Aktivitäten auch über die Region hinaus, ist ein wichtiges Ziel für die neue Förderperiode.

Als Umsetzungsstrategie kann festgehalten werden, dass die infrastrukturellen Defizite im Tourismus inzwischen verringert wurden und es in der neuen Förderperiode einen hohen Handlungsbedarf an Qualitätsverbesserungen bestehender Projekte und fachlichen Vernetzungen gibt. Eine Kombination von Landwirtschaft mit Naherholung und Tourismus soll beispielsweise zu einer höheren Wertschöpfung in der Region führen.

 

Leitsatz

Der Leitsatz „Vielfalt als Stärke – Gegensätze als Besonderheit“ beschreibt auch weiterhin das Besondere der LAG ErLebenswelt Roth. Die „regionale Vielfalt“ ist eine Stärke der Region und soll in den Entwicklungsideen aufgegriffen und vertieft werden. Die Leader-Aktivitäten tragen somit zur regionalen Profilbildung bei. Das „regionale Profil“ hat inzwischen deutlich erkennbare Konturen bekommen, muss jedoch künftig noch genauer definiert und ausgerichtet werden. Eine bessere Kommunikation nach innen und außen soll hierzu beitragen. Damit die „Gegensätze als Besonderheiten“ herausgearbeitet werden, wird weiterhin die Umsetzungsstrategie mit Untergliederung in die vier Kleinregionen Rothsee, Brombachsee, Schwabachtal/Heidenberg und Jura verfolgt.
 

 



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