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Auf Jakobs Spuren durch das fränkische Seenland


KAMMERSTEIN — Der Tourismusverband Fränkisches Seenland hat an der Jakobuskapelle im Heidenberg das „Pilgerdreieck“ eingeweiht. Bei den „Pilgerwegen im Fränkischen Seenland“ handelt es sich um Jakobswege, die von Nürnberg nach Oettingen beziehungsweise Heidenheim und über Eichstätt wieder nach Nürnberg führen. Pilger können damit auf dem Jakobsweg einige Etappen wandern und wieder zurückkehren.

Ein Erholungsgebiet

Die Pilgerbewegung sei allgegenwärtig, erklärte Kammersteins Bürgermeister Walter Schnell. Der Jakobsweg sei in Kammerstein wissenschaftlich nachgewiesen und erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt worden. Er kreuze den Kammersteinpilzpfad, den Sagenwanderweg und auch den Nordic-Walking-Parcours. „Es ist ein Wanderparadies hier, ein ruhiges Erholungsgebiet“, fasste Walter Schnell zusammen. „Es ist kein neuer Weg“, betonte Landrat Herbert Eckstein, „es ist nur eine Vermarktungsinitiative.“

Wichtige Qualitätssicherung

Der Kammersteiner Pfarrer Stefan März sagte, es habe früher zwei Gründe gegeben für eine Jakobsreise. Erstens konnte man dadurch der weltlichen Strafe entgehen, zweites war es ein „Handel mit Gott“. Neu hinzugekommen sei der Aspekt der Suche. Der evangelische Dekan Klaus Stiegler erinnerte in seiner Ansprache an das Bibelwort „Du, Gott, stellst meine Füße auf einen weiten Raum.“ Wege würden zu Kraftquellen, weil Menschen auf ihnen Orientierung finden, Gott schenke Orientierung in einer unübersichtlichen Welt. „Unser Unterwegssein auf dieser Welt ist eine Pilgerschaft“, sagte der katholische Domkapitular und scheidende Schwabacher Stadtpfarrer Alois Ehrl. Das Ziel sei Gott und sein Reich. Ehrl segnete den Pilgerweg, Pfarrer Stefan März sprach die Fürbitten. Ekkehard Aupperle spielte Akkordeon zum Gesang, während sein Amtskollege Martin Geisler aus Kalbensteinberg das Liederbuch mit den Noten hielt. Überregional bedeutsam Die Bürgermeister Bernhard Böckeler (Allersberg), Helmut Bauz (Büchenbach) und Werner Bäuerlein (Abenberg) dokumentierten durch ihre Anwesenheit die Bedeutung des Wanderwegs. Anwesend waren auch Kreisheimatpflegerin Eva Schultheiß sowie Heinrich Heim aus Heideck, der Pilgerberater der Fränkischen Jakobusgesellschaft.

Die ErLebenswelt als guter Partner

Neben der finanziellen Förderung durch LEADER, lobte die Führungsriege des Tourismusverbandes auch die gute Zusammenarbeit und inhaltiche Unterstützung durch die LAG-Managerin der ErLebenswelt Roth Nadine Menchen.

 

Quelle: RHV 26.07.2016, Autor: Gunther Hess



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