WANDERTIPPS GEMEINDE GEORGENSGMÜND

Wanderweg Nr. 2 - Steinbruchweg


Waldreiche, ruhige Strecke.

SteinbogenACHTUNG:

Aufgrund von Straßenbauarbeiten an der Bundesstraße 2 kann dieser Wanderweg momentan nicht begangen werden! Für nähere Informationen zu den Steinbrüchen bei Wernsbach wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Georgensgmünd, Tel. 09171/7030.

 

Direkt vom Wasserradparkplatz führt der Weg unter der großen Brücke der Kreisstraße zum Freizeitpark „Am Bruckespan“ und weiter entlang der Fränkischen Rezat. Am Freizeitpark können Sie bei niedrigem Wasserstand die Rezat auf Trittsteinen überqueren. Folgen Sie ein Stück dem Skulpturenweg, nach links über eine kleine Holzbrücke bis zu einem Fabrikgebäude, wo der „Jägersteig” nach rechts in Richtung Petersgmünd abzweigt. Wieder queren Sie eine Brücke, diesmal aber über die Rednitz, die wenige Meter vorher das Wasser aus Fränkischer und Schwäbischer Rezat vereinigt.

Nach einem kurzen, steilen Stück links halten und beim Feuerwehrhaus in den Wernsbacher Weg einbiegen. Nach der Überquerung der Teerstraße beim AWO-Heim liegt eine herrliche Wanderstrecke durch den Wald bis Wernsbach vor Ihnen. In Wernsbach überqueren Sie die Bundesstraße. Kurz nach dem Gasthof bei dem Backofen biegt der Weg nach rechts ab. An der nächsten Weggabelung nach links wenden und am Dorfweiher vorbei in Richtung Steinbrüche laufen (An der Weggabelung bietet sich auch ein kleiner Abstecher nach rechts zum Skulpturenpark "Into Africa" an.). Kurz nach dem Erreichen des Waldes muss noch einmal an einer Wegkreuzung nach links abgebogen werden, um die Steinbrüche zu erreichen. Eine grandiose Kulisse tut sich auf mit steilen Wänden, buschbestandenen Sandflächen und Steinbögen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, Absperrungen zu beachten und Vorsicht walten zu lassen. Über Jahrhunderte hatte die Bevölkerung von Mauk und Wernsbach ihr Auskommen mit der Land- und Fortwirtschaft sowie dem mühseligen Brechen der Burgsandsteinquader verdient. Sie wurden mit Pferdefuhrwerken bis ins 40 km entfernte Nürnberg gebracht. Schließlich lohnte sich der Abbau des Sandstein nach dem Aufkommen neuer Baustoffe nicht mehr. Nur direkt nach dem Krieg brach man den roten Stein in Wernsbach noch einmal, weil man die Wernsbacher Quader für den Wiederaufbau von Kirchen usw. im zerstörten Nürnberg benötigte.

Nach dem Durchwandern der Steinbrüche geht es nach einem Linksschwenk auf einem Schotterweg nach Mauk. Dort lädt der Waldspielplatz zu einer kurzen Rast ein. Von Mauk aus lohnt ein Abstecher nach Obermauk zur kleinen Kapelle „Ecce Homo” (Seht her, ein Mensch). Sie steht seit 1720 zur Erinnerung an den Tod des markgräflichen Wildmeisters Matthias Rummel im Jahre 1707 durch ungarische Husaren, die er nach einem Raub verfolgte. Die Kapelle ist in Privatbesitz. Zurück in Mauk wandern Sie wieder in Richtung Petersgmünd, überqueren die B2 und folgen dem Flurweg bis zum Wald. Nach ca. 100 m gehen Sie nach rechts auf einen Waldweg. Dieser bringt Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt am Wasserrad.

 

GPS-Daten:

» Ansicht auf Google-Earth

» Plandaten für GPS-Geräte (Bitte mit der rechten Maustaste anklicken, "Ziel speichern unter" auswählen und Daten auf GPS-Gerät laden.)

Interaktive Kartenanwendung:

Länge und Gehzeit:

12,5 km / 3 ½ Std.

Ausgangspunkt:

Parkplatz am Wasserrad

Karten:

Landkreiswanderkarte „Rothsee/Brombachsee“

Markierung:

Der Weg ist mit der Nummer "2" beschildert.

Info:

2010 hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit die Wernsbacher Steinbrüche in die Liste „Bayerns schönste Geotope“ aufgenommen. Weitere Details finden Sie auf den Infotafeln in den Steinbrüchen.

Einkehren:

Georgensgmünd: Gaststätten, Cafés und Biergärten
Wernsbach: Landgasthof

 

Karte Steinbruchweg Georgensgmünd

Kartographie: http://www.b-spachmueller.de



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