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Fair gehandelte Rosen für alle Kufa-Besucherinnen


Frauen freuen sich immer über Blumen, egal ob gerade Weltfrauentag ist oder nicht. Anlässlich des Vortrages von Sabine Asgodom in der Kulturfabrik Roth bekamen alle Besucherinnen am Ende der Veranstaltung eine vom Landkreis Roth gestiftete Rose überreicht – passend zum Motto des diesjährigen Frauentags: Wir wollen Brot und Rosen!“

Und zwar fair gehandelte Rosen, wohlgemerkt, denn der Landkreis Roth zählt neuerdings zu den „Fairtrade-Landkreisen“. Die in Köln ansässige Organisation „TrainsFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e. V.“ hat die diesbezügliche Bewerbung des Landkreises positiv bewertet, demnächst erfolgt noch die offizielle Übergabe des Fairtrade-Siegels.

Thomas Pichl vom Landratsamt war mit der kurzfristigen Beschaffung der Rosen beauftragt. „Ausgerechnet am Rosenmontag bekam ich den Auftrag, 400 Rosen zu organisieren, aber dank der Hilfe von Blumen Basso aus Roth und der Gärtnerei Altmann aus Hilpoltstein sind alle noch rechtzeitig eingetroffen“, freut sich Pichl. Für Entwicklungsländer spielt die Blumen- und Pflanzenindustrie eine immer bedeutendere Rolle. Sie bringt dringend benötigte Devisen ins Land und bietet tausenden Menschen einen Arbeitsplatz. Dabei machen Frauen ungefähr die Hälfte der Beschäftigten auf Blumen- und Pflanzenfarmen aus. Sie sind als Pflückerinnen oder in den Verpackungshallen tätig. Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessen, unter anderen durch feste Arbeitsverträge, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Mutterschutz, klare Arbeitszeitenregelung sowie Schutzkleidung und Trainings zum sicheren Umgang mit Chemikalien.

Über 50 Einzelhandelsunternehmen sowie 21 Gaststätten und Cafes aus dem Landkreis beteiligen sich am Projekt „Fairtrade Landkreis Roth“, darunter auch mehrere „Eine-Welt“-Läden im Landkreis, die bereits seit vielen Jahren den „Fairtrade“ – Gedanken vorbildlich umsetzen. Weiterhin haben insgesamt neun Schulen, zehn Kirchen und sechs Vereine aus dem Landkreis mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen, dass der Landkreis sich ab sofort „Fairtrade Landkreis“ nennen darf. Neben dem Landkreis ist auch die Stadt Hilpoltstein bereit eine „Fairtrade Town“ und damit die erste Gemeinde im Landkreis mit diesem Titel. Bald sollen die Gemeinden Georgensgmünd und Wendelstein folgen.

Bild und Text: Tobias Tschapka (tis)



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generiert am 22.10.2019 00:51:57 ­