BEISTANDSCHAFT

Vormundschaft und Ergänzungspflegschaft für minderjährige Kinder


Kinder und Jugendliche benötigen einen Vormund, wenn sie ihre leiblichen Eltern verloren haben oder die Eltern nicht mehr in der Lage sind, ihre elterliche Sorge auszuüben. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Amtsvormundschaft bzw. Ergänzungspflegschaft werden vom Amtsgericht zum Vormund/Ergänzungspfleger bestellt, wenn keine geeigneten Verwandten, engagierten Personen oder Vereine diese Aufgabe wahrnehmen können.

Kinder und Jugendliche bekommen von Amts wegen einen Pfleger/eine Pflegerin, wenn ihre Eltern Teile der elterlichen Sorge, beispielsweise die Aufenthaltsbestimmung, aus gesundheitlichen oder anderen Hinderungsgründen nicht mehr übernehmen können.
Kinder von minderjährigen Müttern stehen kraft Gesetzes wegen unter Vormundschaft des Amtes für Jugend und Familie. Möglich ist auch die Antragstellung als Einzelvormund durch nahe Verwandte, zum Beispiel seitens der Eltern der minderjährigen Mutter.

Beratung und Unterstützung von Pflegern und Vormündern:

Das Amt für Jugend und Familie berät auch gerne Pfleger und Vormünder in rechtlichen Fragen, wie z. B. Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen, aber auch in Regelungen von Erbschaftsangelegenheiten und Vermögenssorge.

Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Vormundschaft und Pflegschaft haben, so wenden Sie sich bitte an das zuständige Amt für Jugend und Familie.

Das Kreisjugendamt - Amt für Jugend und Familie - führt Amtsvormundschaften für Kinder als sog. Legalvormund. Die Aufgaben im Rahmen der jeweiligen Einzelfälle werden gemäß § 55 SGB VIII von den hierfür bestellten Amtspersonen konkret wahrgenommen. 



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