
Neuer Anschluss 2012
Das in Planung befindliche Schülerwohnheim in unmittelbarer Nähe zur Berufschule wird nach Fertigstellung ebenfalls vom Heizwerk „Schulzentrum“ versorgt.
Bewegung auf dem regionalen Holzmarkt
Brennstoff- bzw. Wärmelieferant Dieter Rohm und die Fachleute der Forstbetriebsgemein-schaften sehen mit Sorge die Entwicklung auf dem regionalen Holzmarkt. Die Preise sind in den letzten beiden Jahren explodiert und darüber hinaus entstanden in Nürnberg, Fürth und Neumarkt neue Biomasseheizwerke mit einem enormen Bedarf an Heizmaterial. Mit der Inbetriebnahme dieser Heizwerke hat sich die Situation auf dem regionalen Holzmarkt weiter verschärft.
Bemerkenswerte Ökobilanz
Die Ökobilanz der beiden Heizwerke in Roth schreibt weiter ausschließlich positive Zahlen.So konnten Geschäftsführer Thomas Pichl und Jürgen Tibursky mitteilen, dass im laufenden Geschäftsjahr 3.660 t an Hackschnitzel eingesetzt und hiermit 10.980 MWh Energie erzeugt werden. Mit diesem Wert wurden rund 1 Mio. Liter Heizöl nicht verbraucht und ca. 3.000 t CO2 eingespart.
Gesamtbilanz 2003 - 2011
Auch im neunten Jahr ihrer Inbetriebnahme können die Heizwerke eine beeindruckende Ökobilanz vorweisen. So wurden seit 2003 insgesamt 34.000 t an Waldhackschnitzel für die beiden Heizwerke für die Verfeuerung bereitgestellt. Damit wurden rd. 100.000 MWh an Energie erzeugt.
Mit dieser hohen Energieausbeute konnten über 10 Mio. Liter Heizöl eingespart werden; daraus ergibt sich ein C02 - Einsparungspotenzial von rd. 28.000 t.
Gütesiegel „Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe“
Neben der Ökobilanz hat die Biomasse Energie Gesellschaft einen weiteren Umweltgedanken umgesetzt: Seit 2010 ist der Betrieb Mitglied des „Qualitätsverbundes umweltbewusster Betriebe – QuB“. Das Gütesiegel zeichnet Betriebe aus, die eine besonders nachhaltige Betriebsführung eingerichtet und dokumentiert haben. Mit der Einhaltung aller relevanten Umweltvor-schriften leisten die Biomasseheizwerke einen weiteren Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.
Landrat Herbert Eckstein sieht sich in seinen Aussagen bestätigt, dass mit diesem Projekt die regionale Wertschöpfungskette kontinuierlich gestärkt bzw. unterstützt wird. Geld, das ansonsten für Importenergie ausgegeben werden müsste, bleibt im Landkreis. Weiterhin belegt die Ökobilanz eindrucksvoll die wegweisenden Entscheidungen des Rother Kreistages und der heimischen Waldbauern.
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