
Hier die Tipps vom Profi:
Heizungsanlage:
• Umstellen auf Sommerbetrieb oder auf „nur mehr Erwärmung" des notwendigen Brauchwassers.
• Heizkreisverteilungspumpen ggf. manuell abschalten.
• Oftmals benötigt man in den Sommermonaten nicht so heißes Wasser wie in den Wintermonaten, ggf. kann also die Temperatur reduziert werden. Dies gilt auch für Kleinspeicher und Durchlauferhitzer an Waschbecken.
Wohnraumklima:
Keine stromfressende Klimaanlage verwenden, sondern stattdessen
• Sonnenwärme bereits ab den Morgenstunden durch Rollos und Sonnenschutz abhalten.
• Fenster und Türen über den Tag möglichst geschlossen halten und erst öffnen, wenn die „Nachtkühle" einsetzt.
Stromsparen bei Kühl- und Gefrierschränken:
• Die Temperatur auf den jeweiligen Bedarf einstellen – jedes Grad kühlere Temperatur benötigt deutlich mehr Strom und belastet den Geldbeutel.
• Türen, Klappen oder Schubkästen möglichst kurzzeitig öffnen. Jede Sekunde zählt!
• Durch die hohe Luftfeuchtigkeit kann sich vor allem in den Sommermonaten verstärkt Eis und Tauwasser in den Geräten bilden. Regelmäßig abtauen und reinigen spart Strom und Geld.
• Nur kühle Produkte in den Kühl- oder Gefrierschrank legen.
Regenwasser:
• Das in Regentonnen gesammelte Wasser lässt sich gut für die Bewässerung des Gartens verwenden.
• Regenwasser lässt sich auch fürs Haus nutzen: Dafür benötigt man eine Regenwassernutzungsanlage, zu der ein Wasserspeicher, ein Rohr- und Filtersystem sowie eine Pumpe gehören.
Zum Abschluss hat Dieter Tausch noch einen wichtigen Hinweis für Hausbesitzer: „Da die Luft in den Sommermonaten wesentlich mehr Feuchtigkeit enthält als im Winter, eignet sie sich nicht, Kellerräume trocken zu lüften. Im Gegenteil: Die Kellerräume werden feucht, falls diese in den Sommermonaten bei großer Hitze gelüftet werden.“
Foto: Simone Hainz/Pixelio.de
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