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Heizen mit erneuerbaren Energien und Optimieren der Heizwärmeverteilung


So werden derzeit auf Antrag interessante Zuschüsse im sog. Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, gewährt. Diese Zuschüsse können für bestehende Wohngebäude, ggf. zusätzlich noch durch einen Förderkredit der KfW, im Förderprogramm „Energieeffizientes Sanieren – Ergänzungskredit“, Programmnummer 167, ergänzend finanziert werden. Das derzeitige Zinsangebot für den „Ergänzungskredit“ liegt bei 1,0 % Effektivzins. Es es kann pro Wohneinheit bis zu 50.000 € Kreditsumme beantragt werden.

Die Sonne nutGeförderter Pelletkessel für Wohnhaus Bj.1959zen – Zuschüsse „kassieren“
Die Sonne sendet uns keine Rechnung!!! Und Sie können für die Installation einer guten Anlage Zuschüsse beantragen. Für thermische Solaranlagen mit einer Größe bis 14m2 Bruttokollektorfläche, die für die Heizungsunterstützung und Warmwassererzeugung genutzt werden, kann derzeit ein Mindestzuschuss im Gebäudebestand von 2000 € beantragt werden. Bei neu zu errichteten Gebäuden kann für die Installation einer thermischen Solaranlage ein Zuschuss aus der sog. Innovationsförderung von 150 €/m2 und pro Anlage beantragt werden.
Für Solaranlagen, die ausschließlich zur Bereitung von Warmwasser dienen und mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 3 m2 ausgeführt werden, kann bei Bestandsgebäuden derzeit ein Mindestzuschuss von 500 € beantragt werden. Bei größeren Solaranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche kann ein Zuschuss von 50 €/m2 beantragt werden.
Für zusätzliche Maßnahmen, die Sie im Zusammenhang mit der Installation der Solaranlage zur Verbesserung der Heizwärmeverteilung durchführen lassen, können Sie derzeit nochmals bis zu 1000 € Förderung beantragen.

Zuschüsse für den Austausch alter Heizungsanlagen
Alte Heizungsanlagen funktionieren oft noch, doch benötigen sie vielfach um einiges mehr an Brennstoff als neue, gut gedämmte und effektive Heizungsanalagen auf der Basis erneuerbarer Energien. Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie staatliche Zuschüsse.
Der Austausch einer bestehenden Heizungsanlage gegen eine Pellets-Heizungsanlage oder auch gegen einen Kombinationskessel zur Verbrennung von Pellets und Scheitholz oder Hackschnitzel und Scheitholz, mit Installation eines Pufferspeichers, wird im Gebäudebestand derzeit mit einem Zuschuss von 3500 € gefördert.
Der Austausch eines alten Heizkessels gegen einen effektiven Scheitholzvergaserkessel (zentrale Stückholzheizung) mit Pufferspeicher wird pauschal mit 2000 € je Anlage und der Austausch gegen eine Hackschnitzelheizung mit Pufferspeicher pauschal mit 3500 € Zuschuss unterstützt.
Für den Austausch einer alten Heizungsanlage zum Beispiel gegen eine effektive, elektrisch betriebenen Luft-Wasser-Wärmepumpe kann im Gebäudebestand ein Zuschuss von derzeit 1500 € beantragt werden.
Werden im Zusammenhang mit der Installation der neuen Heizungsanlage noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Heizwärmeverteilung im Gebäude durchgeführt, wie z.B. die Installation von neuen Heizkörpern und Durchführung eines hydraulischen Abgleiches, kann sich der Zuschuss um bis zu 1750 € erhöhen.

Kombination- und Gebäudeeffizienzbonus
Werden mit der neuen Heizungsanlage eine förderfähige thermische Solaranlage oder Wärmepumpe mit installiert, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, einen Kombinationsbonus von 500 € zu beantragen.
Beispiel: Sie lassen einen Pelletkessel gemeinsam mit einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung installieren. Zusätzlich lassen Sie noch Maßnahmen zur Optimierung der Heizwärmeverteilung, z.B. Austausch einzelner Heizkörper und Durchführung eines hydraulischen Abgleiches, ausführen, so ergibt sich ein möglicher Zuschuss von 5750 €
Sollte Ihr Gebäude im Rahmen der Maßnahmen an der Heizungsanlage auch energetisch zu einem KfW-Effizienzhaus 55 saniert werden, so kann sich der mögliche Zuschuss noch um bis zu 50 % erhöhen!

Zuschüsse im Neubau
Seit dem Jahr 2015 ist es auch möglich, im Bereich der Innovationsförderung für die oben genannten Anlagenarten im Neubau wieder Zuschüsse zu beantragen.

Voraussetzungen für die Zuschüsse
Um den Zuschuss beantragen zu können, ist es erforderlich, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Heizungsfachbetrieb förderfähige Anlagen der BAFA auswählen. Welche Anlagen zur Förderung freigegeben sind, können Sie auf der Internetseite der BAFA, www.bafa.de, im Bereich „Energie“ und dem Top „Heizen mit erneuerbaren Energien“ nachlesen. 

Grundsätzlich gilt:
Die Basisförderung kann innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage beantragt werden. Für besonders innovative Anlagen können ggf. auch erhöhte Innovationsförderungen beantragt werden. In diesen Fällen muss der Antrag vor Vorhabensbeginn gestellt werden.

Kombination von unterschiedlichen Förderprogrammen möglich
Zusätzlich zu dem Barzuschuss der BAFA kann derzeit für Wohngebäude im Gebäudebestand auch ein zinsverbilligtes Darlehen bei der KfW-Förderbank im Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit, Programm Nr. 167, beantragt werden. Zu beachten ist, dass das Darlehen vor Maßnahmenbeginn bei der Bank Ihres Vertrauens beantragt werden muss.
Unter gewissen Bedingungen ist es auch möglich, zusätzlich aus dem bayerischen „10.000-Häuser-Programm“ einen Zuschuss zu beantragen. Dieser Zuschuss muss allerdings bereits vor Abschluss eines Werkvertrages beantragt werden.


Förderung für große Biomasseanlagen, große thermische Solaranlagen, Tiefengeothermie und Wärmenetze
Sollten Sie Anlagen für Mehrfamiliengebäude, Bürogebäude usw. mit größeren Leistungen planen, bietet die KfW-Förderbank ein interessantes Förderprogramm.
Im Förderprogramm „erneuerbare Energien – Premium“, Programm Nr. 271 bzw. 281, fördert die Bundesregierung mit zinsverbilligten Darlehen und lukrativen Tilgungszuschüssen,   z. B. große thermische Solaranlagen für Wohngebäude mit mehr als 3 Wohneinheiten, die größer als 40 m2 Kollektorfläche haben oder Solaranlagen für die Bereitstellung von Prozesswärme oder zur Kälteerzeugung in Unternehmen oder Gewerbebetrieben.

Es werden Biomasseheizanlagen, wärmegeführte Biomasse KWK-Anlagen, Wärmenetze, große Wärmespeicher ab 10 m3, effiziente Wärmepumpen mit mehr als 100 kW Nennleistung, Biogasleitungen und Biogasaufbereitungsanlagen gefördert.
So kann z.B. eine thermische Solaranlage über 40 m2 mit einem effektiven Zinssatz von derzeit ab 1,0 % finanziert werden.
Falls die Wärme überwiegend zur Erzeugung von Prozesswärme oder Kälteerzeugung genutzt wird, kann zusätzlich ein Tilgungszuschuss von bis zu 50 % beantragt werden.

Persönliche Beratung
Für weitere Informationen zu den Themen Energiesparen, Förderprogramme, Energieausweise, Thermografie, Blower- Door, Lüftungsberatung und Schimmel-vermeidung sowie Energiesparberatung vor Ort können Sie bei der ENA-Roth einen persönlichen Beratungstermin in der Geschäftsstelle bzw. in Ihrem Rathaus vor Ort zur Bürgerberatung vereinbaren. Oder besuchen Sie uns im Internet. Bei der ENA–Roth gibt es ausführliches Infomaterial.



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generiert am 20.08.2017 13:38:29 ­