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Energiesparen im Winter


Die Heizung ist im Winter bei geringen Temperaturen unverzichtbar. Da diese in der Regel zusätzlich auch für die Warmwasseraufbereitung zuständig ist, werden rund 80% des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts durch die Heizanlage verursacht. Es gibt aber auch ein paar einfache Tipps, die Heizkosten zu senken.

Spätestens wenn es richtig Winter wird, sollte die Heizanlage von einem Fachmann gewartet und richtig eingestellt werden, sodass die Funktionsfähigkeit gewährleistet ist. So bald der Heizkörper das „gluckern“ anfängt oder nicht mehr richtig warm wird, sollte die Heizung entlüftet werden, damit die Wärme effizient abgegeben werden kann. Auch freie Heizkörper können eine Möglichkeit sein. Denn hinter Möbeln oder Vorhängen kommt es zu einem Wärmestau, wodurch die Heizenergie nicht effizient genutzt wird. Räume sollten nur so warm beheizt werden, wie nötig, und nicht überheizt werden. Die Faustformel dafür: „1 Grad (durchschnittliche Raumtemperatur) weniger bedeutet eine Heizkostenersparnis von bis zu 6%“. Dabei muss man beachten, dass die Temperaturen nicht unter 16 Grad fallen, da sonst Schimmelgefahr droht.


Gegen Schimmel hilft auch regelmäßiges Lüften. Selbst bei kühleren Tagen ist es wichtig richtig zu Lüften. Dabei gilt: Regelmäßig ausreichend Lüften und nicht durch gekippte Fenster Dauerlüften. Denn bei gekippten Fenstern kommt es kaum zu einem Luftaustausch, wodurch wiederum Energie verloren geht und Schimmelbildung begünstigt wird. Je wärmer die Tage werden, desto länger kann man Stoßlüften – im November werden zehn Minuten empfohlen, während über die Wintermonate fünf Minuten ausreichen. Hier ist zu beachten, dass gleichzeitig die Heizung herunter gedreht werden sollte.
Auch im Winter sind Kühlschrank & Co. im Einsatz. Deshalb sollte auch hier darauf geachtet werden, diesen nur so lange wie nötig zu öffnen. Denn je länger man darin sucht, desto mehr Energie geht verloren. Außerdem reicht eine Kühltemperatur von 7°C (bei Tiefkühltruhen -18°C) völlig aus. Die Spülmaschine ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in deutschen Küchen, mit der Energie und Wasser gespart werden kann. Stark verschmutztes Geschirr muss nicht unter laufend heißem Wasser vorgespült werden. Dies verbraucht nur zusätzlich Energie. Besser ist die Verwendung eines Maschinenprogramms für stark verschmutztes Geschirr. Wichtig ist, dass der Geschirrspüler immer mit voller Beladung in Betrieb gesetzt werden sollte.


Wer denkt, dass saisonales und regionales Einkaufen im Winter nicht möglich ist, liegt falsch. Auch im Winter kann bei den regionalen Direktvermarktern Obst und Gemüse gekauft werden. Das schont dank kurzer Transportwege das Klima. In einem kühlen Keller lassen sich Lebensmittel gut lagern und bleiben frisch. Äpfel und Birnen sind beispielsweise auch im Winter verfügbar, genauso wie Endiviensalat, Karotten oder Kartoffeln. Am besten erledigen Sie die Einkäufe zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem lohnt es sich zum Einkaufen eine Bio-Stofftasche anstatt eine Plastiktüte mitzunehmen. Denn diese kann immer wieder verwendet werden. Nach 30 Mal einkaufen hat sich die Baumwolltasche bewährt und ist klima- und umweltschonender als eine Einweg-Plastiktüte.

 



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generiert am 24.06.2017 07:20:05 ­