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10.000-Häuser-Programm - EnergieBonusBayern


Das 10.000-Häuser-Programm teilt sich in zwei Programmteile: - Heizungsaustausch - EnergieSystemHaus

Förderung HeizungsaustauschKessel mit mod. Steuerung_GB
Damit sollen Eigentümer von Bestandgebäuden motiviert werden, ihre in die Jahre gekommene, aber noch funktionierende Heizungsanlage, insbesondere Öl- und Gasheizanlagen, gegen neue effizientere Heiztechnik auszutauschen, um dadurch den CO2-Ausstoß zu verringern und Heizenergie einzusparen.
Im Jahr 2016 wird der Austausch von Heizungsanlagen der Baujahre 1987 bis 1991 gefördert. Ab dem Antragsdatum 01. Februar 2017 ist eine Förderung des Austausches  von Heizungsanlagen der Baujahre 1988 bis 1992 möglich.
Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Zuschuss sind die Haushaltsmittel für das Jahr 2016 bereits ausgeschöpft. Eine Antragsstellung ist wieder ab dem 01. Februar 2017 möglich.

Welche neue Heizungstechnik wird gefördert?
Gefördert wird der Einbau folgender Heizungstechnik mit und ohne thermische Solaranlagen:
- KWK – Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
- Biomasse-Heizkessel
- Öl- und Gas-Brennwertkessel
- zusätzlich ggf. die Installation einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung oder eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

Voraussetzung für die Förderung ist, dass zusätzlich zu dem Austausch des Heizkessels die Verteilung der Heizwärme im Gebäude mittels der Durchführung eines Hydraulischen Abgleiches optimiert und hocheffiziente, stromsparende Heizungsumwälzpumpen eingebaut werden.

Welche Zuschüsse gibt es?
Heizkesselaustausch 1000 €
Heizkesselaustausch
mit Installation einer thermischen Solaranlage zur Warmwassererzeugung 1500 €
Heizkesselaustausch
mit Installation einer thermischen Solaranlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung 2000 €

Nähere Informationen finden Sie in den Merkblatt H – EnergieBonusBayern Programmteil Heizungsaustausch im Internet unter: www.EnergieBonus.Bayern.

EnergieSystemHaus
Voraussetzung für eine Förderung  „EnergieSystemHaus“ ist, dass gleichzeitig die Förderung des Bauvorhabens als KfW-Effizienzhaus bei der KfW-Förderbank beantragt wird. Folgende KfW-Effizienzhausklassen werden zusätzlich mit interessanten Zuschüssen gefördert:
Gebäudesanierung:  mindestens KfW-Effizienzhausklasse 115 und besser
Neubau:  mindestens KfW-Effizienzhausklasse 55 und besser

Für diese Effizienzhausklassen gibt es Zuschüsse in den Bereichen „TechnikBonus“ und/oder „EnergieeffizienzBonus“.

Welche Maßnahmen werden unter dem „TechnikBonus“ gefördert?
Im Bereich „TechnikBonus“ werden innovative Heiz/Speicher-Systeme mit Zuschüssen in den Höhen von 1000 € bis 9000 € gefördert. Gefördert werden pro Wohngebäude die Installation jeweils eines Heiz/Speicher-Systems wie folgt:

- T1. Wärmepumpensystem (Speicher, Energiemanagementsystem, Smart Grid Ready)
- T2. Kraft-Wärme-Kopplung (Speicher, Energiemanagementsystem)
- T3. Netzdienliche Photovoltaik mit Kappung von Erzeugungsspitzen
      (Energiemanagementsystem) (kombinierbar mit dem KfW-Förderprogramm 275)
- T4. Solarwärmespeicherung (zur Heizungsunterstützung)
- T5. Holzkessel mit Brennwerttechnik oder Partikelabscheider

Nähere Informationen über die technischen Anforderungen finden Sie in den Merkblättern T1 bis T5 – EnergieBonusBayern, Programmteil „TechnikBonus“ im Internet unter: www.EnergieBonus.Bayern

Förderungen im Bereich „EnergieeffizienzBonus“
Den Zuschuss „EnergieeffizienzBonus“ kann ein Bauherr beantragen, falls er mit den geplanten Maßnahmen in seinem Gebäude die Energieeffizienz-Anforderungen der KfW-Effizienzhäuser übertrifft und einen besonders niedrigen Heizwärmebedarf anstrebt. Diese Mehraufwendungen werden mit 3000 € bis 9000 € gefördert. Entscheidend hierbei ist der spezifische Heizwärmebedarf, das heißt der zu erwartende Heizenergiebedarf pro Quadratmeter des geplanten Gebäudes. Entsprechend den nachfolgenden Anforderungs-werten an den spezifischen Heizwärmebedarf qh des Wohngebäudes gibt es gestaffelte Zuschusshöhen:

Effizienz-Niveau
spezifischer Heizwärmebedarf qh pro m2 im Gebäude Maximaler Förderbetrag
Sanierung eines bestehenden Gebäudes
8-Liter-Haus: qh ≤ 80 kWh/m²a  3000 €
5-Liter-Haus: qh ≤ 50 kWh/m²a  6000 €
3-Liter-Haus: qh ≤ 30 kWh/m²a  9000 €
Energieeffizienter Neubau
3-Liter-Haus: qh ≤ 30 kWh/m²a  4500 €
1,5-Liter-Haus: qh ≤ 15 kWh/m²a  9000 €

Beratung ist wichtig!
Lassen Sie sich von einem kompetenten Sachverständigen beraten. Sie werden merken, die Anforderungen und Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig, aber sinnvoll. Kommen Sie zur Initialberatung der ENA-Roth im Landratsamt Roth oder zur Bürgerberatung im Rathaus Ihrer Kommune.
Den Nachweis für das jeweils erreichte Effizienz-Niveau muss ein für die Antragstellung für die Förderprogramme der KfW zugelassener Energieexperte (Sachverständiger) aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes unter www.energie-effizienz-experten.de führen. Dieser wird Sie auch bei der Antragstellung des jeweiligen Zuschusses unterstützen.

Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt E - „EnergieeffizienzBonus“; Programmteil „EnergieSystemHaus“ im Internet unter: www.EnergieBonus.Bayern
Kombinierbarkeit mit Förderprogrammen der BAFA und der KfW
Das Förderprogramm kann grundsätzlich mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden.

Es darf allerdings keine anderen Fördermittel ersetzen. Der Zuschuss für den „EnergieeffizienzBonus“ ist auf maximal 10 % der förderfähigen Kosten der KfW (nur bei Altbausanierung relevant) begrenzt. Beim „TechnikBonus“ sind die Förderbeträge dieses Programms bereits auf die Bestimmungen des BAFA abgestimmt, so dass keine Förderkürzungen zu erwarten sind.



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generiert am 20.08.2017 13:38:40 ­