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Silvaner, Bacchus und Müller-Thurgau in Bio-Qualität


Bei der Bio-Weinverkostung im Rahmen der Bio-Woche konnten fünf fränkische und bio-zertifizierte Weine probiert werden. Für Landwirte gab es einen Infoabend mit den Anbauverbänden Bioland, Naturland, Biokreis und demeter.

Bei der Firma Wein-Bauer in Rednitzhembach standen gekühlte Flaschen mit Silvaner, Bacchus, Rotling, Spätburgunder und Müller-Thurgau bereit. Rund 20 Genießer ließen sich die edlen Bio-Weine aus dem Frankenland schmecken. Werner Bauer gab dazu fachkundige Erklärungen und referierte über die Bio-Weingüter. Das Weingut Helmut Christ aus Nordheim am Main baut bereits seit 1974 Wein nach Demeter-Richtlinien an. Zur Umstellung auf ökologischen Anbau führten nicht nur vermehrte Bodenerosionen in den Weinbergen, sondern vielmehr die eigene Gesundheit des Winzers, die durch Spritzmittel in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Weinwerkstatt Hess aus Rödelsee ist ein seit 2012 bio-zertifiziertes Weingut, das nach den organisch-biologischen Richtlinien des Bioland-Verbands arbeitet. Bei Bio-Weinen wird u.a. auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet.

Infoabend der Bio-Anbauverbände

Während der Biowoche konnten sich Landwirte im Landratsamt Roth von den Fachberatern der Landbauverbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter Tipps für Umstieg, Anbau und Vermarktung geben lassen. Die vier großen Anbauverbände haben sich in der Landesvereinigung für Ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) als eine Art Dachverband zusammengeschlossen.

Die Qualitätsanforderungen der Anbauverbände an die Landwirte und Verarbeiter liegen im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen nach EU-Vorgaben um ein Vielfaches höher. Dies betrifft die z.B. den Bereich der Gesamt-Betriebsumstellung, der Düngemittel, des Tierbesatzes auf dem Betrieb sowie die Fütterung der Tiere. Dabei hat jeder Verband seine eigenen individuell ausgerichteten Standards. Vorteile einer Mitgliedschaft in einem Verband sind vor allem die fachliche Beratung, die breiten Vermarktungsmöglichkeiten und die Netzwerke untereinander. Schwerpunktthemen am Infoabend waren Milchviehhaltung und Wirtschaftlichkeit.

 

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generiert am 23.11.2017 08:13:21 ­