ARCHIV KREISENTWICKLUNG LANDKREIS ROTH

Gut vernetzt miteinander Zukunft gestalten


Neue Impulse aufnehmen, Bürger in Entwicklungsprozesse einbinden und unterstützen, Einzelprojekte aufeinander abstimmen und so miteinander Entwicklung und Zukunft des Landkreises gestalten. Das ist das Ziel der „Kreisentwicklung“. In seiner jüngsten Sitzung wurde der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit über Aufgaben und Ziele dieser jüngsten Stabsstelle im Landratsamt informiert.

KreisentwicklungNeben den Fachbereichen Regionalmanagement, Bildungsregion, Kultur und Tourismus sowie Geographische Informationssysteme (GIS), ist die Geschäftsstelle des Vereins ErLebenswelt Roth e.V. in diese Stabstelle (LR 5) integriert. Leiterin ist Nadine Menchen, die bisher die Geschäftsführung der „ErLebenswelt“ inne hatte. Ihre Aufgaben wird nun zum Großteil Alice Herrmann übernehmen.

Koordinationsstelle

Ziel der Kreisentwicklung ist es, die Aufgabe einer Koordinierungsstelle für landkreisweite Planungen zu übernehmen; damit lassen sich auch Einzelvorhaben besser untereinander abstimmen.

Das „LR 5“ sieht sich als Ansprechpartner und „Brückenbauer“ für regionale Akteure; beispielsweise durch die Moderation von Arbeitskreisen, oder durch die fachliche Begleitung von landkreisweiten Prozessen. Beratung und Hilfestellung bzw. Annahme von Anträgen zu verschiedenen Förderprogrammen ergänzen das Aufgabenspektrum.

Die engere Verknüpfung zwischen dem Bereich „Kultur und Tourismus“  mit der LEADER-Initiative bringt Vorteile für beide Seiten und schafft neue Möglichkeiten der Kooperationen.

Nachhaltig mit Bürgerbeteiligung

Hinter „LEADER“ steht ein EU-Programm zur Stärkung des ländlichen Raums. Es setzt auf nachhaltige Projekte mit breit angelegter Bürgerbeteiligung und umfasst jeweils eine Förderperiode von sechs Jahren.

Bereits seit 2003 partizipiert der Landkreis von diesem Förderprogramm. Insgesamt wurden für die zurückliegende Förderperiode Finanzmittel in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro für über 50 Projekte bewilligt. Das Fördergebiet umfasst den gesamten Landkreis Roth mit Ausnahme der Stadt Greding, die - wie bisher- Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Altmühl-Jura ist.

Projekte auf den Weg gebracht

Für den Zeitraum bis 2020 liegt ebenfalls schon die Förderzugsage vor. Einige Projekte wurden bereits auf den Weg gebracht: Die Entwicklung von „Tagestourentipps“ samt begleitendem Info-Material, die Weiterentwicklung und Vermarktung der vielfältigen Museumslandschaft, Angebote für die junge Generation, wie die Bike-Park-Anlage bei Spalt, sind nur einige von vielen Beispielen für die Agenda 2014-2020.

Prinzipiell können im Rahmen von LEADER v.a. Projekte in den Bereichen Kultur und Tourismus, Natur und Umwelt, Demographischer Wandel sowie Jugend beantragt werden.

Noch am Laufen ist der Förderantrag des Landkreises für die neue Förderperiode „Regionalmanagement 2015-2018“, das über das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat gefördert finanziert wird. Mit einer Bewilligung wird Ende des Jahres gerechnet.

Abgestimmte Planung

Das Regionalmanagement im Landkreis wird sich in den nächsten Jahren auf den Themenbereich „Innovation & Wettbewerbsfähigkeit“ konzentrieren; weitere Projekte sind in den Bereichen „Regionale Identität“ und „Demographie“ geplant.

Bei der Ausarbeitung des Förderantrags für den Landkreis wurde darauf geachtet, dass sich die bereits genehmigten LEADER-Planungen mit den geplanten Vorhaben des „Regionalmanagements“ gegenseitige ergänzen.

Hier die gemeinsamen Handlungsfelder im Kurzüberblick:

Weitere Informationen zum Thema bei:

Nadine Menchen, Telefon 0 91 71/81-1353; Mail: nadine.menchen@landratsamt-roth.de (Kreisentwicklung gesamt); Stefan Forster, Telefon 0 91 71/81-1491 (Schwerpunkt Regionalmanagement); Mail: stefan.forster@landratsamt-roth.de; Alice Herrmann, Telefon 0 91 71/81-4020; Mail: alice.herrmann@landratsamt-roth.de (LEADER/ErLebenswelt Roth)

 

 

Zum Foto: Die neue Förderperiode des LEADER-Programms sieht vor, dass die Bike-Park bei Spalt (hier beim Outdoortag im September) als Trainingsgelände für die Mountainbike-AG der Spalter Spalatin-Schule dient. Diese und ähnliche Projekte werden über die neueste Stabsstelle des Landratsamtes, der „Kreisentwicklung“ koordiniert.       Foto: RHV

 

 



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generiert am 22.11.2017 10:18:57 ­