Textauszug:
Nach dem 2. Weltkrieg fanden tausende von Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten sowie dem Sudetenland, Schlesien, Ungarn, Jugoslawien und Ostpreußen Aufnahme in den Orten des damaligen Landkreises Schwabach. Besonders die einst kleiene Vogelherdsiedlung in Schwabach wimmelte nach dem Krieg von Menschen.Der damalige katholische Stadtpfarrer von Schwabach, Johann Georg Uebler, erinnert sich an diese ungeheuere Notzeit. Er schrieb:
Zwei Flüchtlingslager beherbergten Massen von Heimatvertriebenen. Baracke reihte sich an Baracke, die vollgestopft waren von Familie und Einzelpersonen, zusammengewürfelt aus vielerlei Ländern. Monate hindurch war ein Kommen und Gehen, liefen ja auf dem Bahnhof immer wieder neue Transporte ein, die vorübergehend im Vogelherd untergebracht und von dort in andere Orte weiter verteilt wurden. Kein Wunder, dass es manchmal zum verzweifeln war. Später entstanden mehrere Wohnblöcke für viele Neubürger.......
Mit Erzählungen von:
Albert Rösch, Ernst Sinke, Maria Kraidl, Annelies Korinski, Elfriede Bidom, Josef Neudert, Roland Schütz, Hans Frank, Marlene Lobenwein, und vielen mehr.
Weitere Informationen und Material zum Thema finden Sie auf der rechten Navigationsleiste.